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Borna Agrar GmbH Auligk eröffnet in Kleinpriesligk einen Milchautomaten
Region Borna Agrar GmbH Auligk eröffnet in Kleinpriesligk einen Milchautomaten
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11:05 15.03.2018
Frisch von der Kuh in die Flasche: In Kleinpriesligk gibt es seit kurzem einen Milchautomaten. Hier können Milchtrinker täglich von 7 bis 22 Uhr zapfen. Quelle: Andreas Döring
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Groitzsch/Kleinpriesligk

Frische Milch aus dem Automaten direkt vom Erzeuger gibt es jetzt auch in Groitzsch. Im Ortsteil Kleinpriesligk hat die Agrar GmbH Auligk seit einigen Tagen eine Milchtankstelle. Hier gibt es sieben Tage die Woche von jeweils 7 bis 22 Uhr die wichtigste Zutat für Kakao, Milchreis und Grießbrei. Und genau wie im Pegauer Ortsteil Kitzen ist der Andrang schon in den ersten Tagen groß. „Täglich werden zwischen 80 und 250 Liter gezapft“, sagt Geschäftsführer Bernd Barfuß. Da 100 Liter in den Automaten passen, werde regelmäßig aufgefüllt.

Wer keine Flaschen griffbereit hat, kann sich vor Ort welche kaufen. 50 Cent kostet eine Flasche, gezahlt wird in die Kasse des Vertrauens. Ein Liter Milch kostet einen Euro. Barfuß rät dazu, die Milch vor dem Verzehr abzukochen. Sollte sich in den kommenden Wochen zeigen, dass der Andrang so groß bleibt, könnte sich der Geschäftsführer einen zweiten Automaten am Standort Nöthnitz vorstellen. „Dort gibt es viel Durchgangsverkehr, der Platzbedarf vor Ort könnte aber noch größer sein“, sagt Barfuß. Doch bevor dort umgebaut werde, warte er die Entwicklung in Kleinpriesligk ab. Für die Agrar GmbH ist der Automat auch eine Möglichkeit, die Erlössituation etwas zu verbessern. Denn der Liter Milch wird in Supermärkten zu Preisen verkauft, die die Produktionskosten nicht mehr decken. „Milch ist derzeit ein Zuschussgeschäft für die Hersteller“, macht Barfuß deutlich.

Zeitgleich mit Inbetriebnahme des Automaten ist der neue Kuhstall am Standort Kleinpriesligk offiziell eröffnet worden. Den Umzug hatten die Tiere jedoch schon im November geschafft (die LVZ berichtete), heute gibt es in dem Groitzscher Ortsteil rund 800 Rinder insgesamt.

Von Julia Tonne

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