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Aller guten Dinge sind vier: Zwingertrio bringt Pegauer schon wieder zum Lachen

Volkshaus Aller guten Dinge sind vier: Zwingertrio bringt Pegauer schon wieder zum Lachen

Im 35. Jahr seines Bestehens gab das Dresdner Zwingertrio ein Gastspiel im ausverkauften Volkshaus Pegau. Mit Klassikern von Herricht und Preil, DDR-Witzen und aktuellen Themen hinterließen Tom Pauls, Peter Kube und Jürgen Haase wieder einen bleibenden Eindruck.

Tom Pauls, Peter Kube und Jürgen Haase (v.l.) haben einen bleibenden Eindruck auf der Pegauer Volkshausbühne hinterlassen.

Quelle: Mathias Bierende

Pegau. Das Dresdner Zwingertrio kommt gerne nach Pegau – nach 2009, 2012 und 2014 hatte es Dienstagabend seinen vierten Auftritt in der Elsterstadt. „Komik ist Tragik in Spiegelschrift“, hieß das Programm der Schauspieler Tom Pauls, Peter Kube und Jürgen Haase – der übrigens in Altenburg geboren und in Borna aufgewachsen ist. Gute zwei Stunden versprühten die Drei Gaudi und Stimmung im ausverkauften Volkshaussaal.

Dieses Mal wandelte das Trio auf den Spuren von Rolf Herricht und Hans-Joachim Preil, gespickt mit brandaktuellen Themen und Poesie á la: „Am Bahndamm stand ein Sauerampfer, er sah nur Züge, niemals Dampfer“ oder „Im Irrturm neigen die Gedanken in alle Richtungen zur Flucht“. Dazu wurden Begriffe wie Adoptieren erläutert und DDR-Witze zum Besten gegeben. Und heute? Da passiert nicht viel, wenn man Martin Schulz als gutes Walter-Ulbricht-Double bezeichnet und die „Ehe für alle“ dank Angela Merkel auf der Bühne anspricht.

Mit den letzten drei Prozent Sauerstoff und ohne Klimaanlage im Volkshaus („Pegau rettet dadurch nicht die Erde“) schwitzten sich die Protagonisten zum Abgesang „Liebling, ich lass dich grüßen“. Dafür gab es stehende Ovationen.

Das Trio formierte sich am 8. Juni 1982 nach einem Auftritt als Skiffle-Band im Festsaal der Pädagogischen Hochschule beim Freundeskreis Ballett am Staatstheater Dresden. In seinem 35. Geburtsjahr schaute das Trio in den Spiegel und stellte fest, dass die Tragik ihren Lauf nimmt. Mit viel handgemachter Musik und Humor hinterließen die drei Urgesteine des sächsischen Humors wieder einen bleibenden Eindruck in Pegau.

Von Mathias Bierende

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