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Altersgerechte Wohnungen in Rötha

Altersgerechte Wohnungen in Rötha

„14 altersgerechte Wohnungen sind entstanden und bezugsfähig", sagt Architekt Uwe Herrmann namens der Bauherren Eberhard und Michael Schwittay. Sie haben das leer stehende Gebäude in der Straße der Jugend ersteigert und rund 800 000 Euro investiert.

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Der ehemalige Amtshof von Rötha ist nach Sanierung und Umbau auf potenzielle Mieter eingestellt.

Quelle: Jakob Richter

Die Ein- bis Zwei-Raumwohnungen mit einer Größe zwischen 30 und 55 Quadratmetern wurden zum Teil behindertengerecht ausgestattet. Dazu gehören barrierefreie Bäder mit Schiebetüren, bodengleiche Duschen und behindertenfreundliche Waschbecken. Rollstuhlfahrer gelangen über eine Rampe ins Haus und können dann den Aufzug im Foyer nutzen, der alle Etagen bedient.

Die moderne Innenausstattung der Wohnungen berücksichtigt Bedürfnisse älterer Menschen, die auf schnelle Hilfe angewiesen sind. So gibt es eine Türsprechanlage sowie eine aktive Rufleitung für ärztliche Notfälle. Das Eingangsfoyer wurde zur gemeinsamen Nutzung für alle Mieter ausgestattet – mit Kochstrecke, Sitzgruppe und Bücherregal. Auch Feierlichkeiten könnten darin stattfinden. Ein Hochterrasse zur Straße und eine zweite im seitlichen Garten lädt zum Verweilen im Freien ein. Der Innenausbau erfolgte laut Herrmann nach modernen ökologischen Kriterien.

Außen hingegen erstrahlt das mehr als 100-jährige Gebäude in altem (neuen) Glanz. Die originale Fassade von 1908 mit Faschen, Lisenen, Putzstock und Ornamenten wurde wiederhergestellt. Und somit der Wandel vom Schandfleck zum Schmuckstück vollzogen – gute Voraussetzung für einen Neustart. Die Immobilie hat bereits eine wechselvolle Geschichte hinter sich.

Am 1. Oktober 1910 wurde im Gebäude von Wirt Robert Becker eine Gaststätte „Zum Amtshof" eröffnet. Nach 1948 war dort die erste HO-Gaststätte von Rötha beheimatet. Ende der 60er Jahre befand sich ein Möbelgeschäft im Haus. Einige Zeit wurde es von der Schule als Hortgebäude genutzt. Schließlich gab es Hoffnung für das brachliegende Wohnhaus. Ein privater Eigentümer wollte es mit neuem Leben erfüllen und ließ im Jahr 2000 das Dach des Gebäudes sanieren. Aufgrund einer Insolvenz musste er das Projekt unvollendet aufgeben.

Saskia Grätz

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