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Altes Heizwerk in Borna könnte zum Veranstaltungsraum werden

Nachnutzung Altes Heizwerk in Borna könnte zum Veranstaltungsraum werden

Das alte Heizwerk in der Angerstraße in Borna hat längst ausgedient. Die Städtischen Werke Borna hatten im vergangenen Jahr die Technik abgeschaltet. Wie das Gebäude zukünftig genutzt werden kann, wird derzeit diskutiert. Erste Überlegungen gibt es dahingehend, dass die SWB das Objekt als Veranstaltungsort an die Stadt vermietet.

Die Städtischen Werke Borna planen, das alte und ausgemusterte Heizkraftwerk an die Stadt als Kulturstätte zu vermieten.

Quelle: Julia Tonne

Borna. Das alte Heizwerk in der Angerstraße in Borna hat längst ausgedient. Im vergangenen Jahr hatten die Städtischen Werke Borna (SWB) die Technik abgeschaltet, denn das mit neuen Motoren ausgestattete Blockheizkraftwerk im Gewerbegebiet Am Wilhelmschacht übernimmt in den kommenden Jahrzehnten die Erzeugung von Strom und Wärme sowie die Versorgung großer Teile der Stadt. Blieb allerdings die Frage, was mit dem Gebäude in der Angerstraße zukünftig passieren soll. Erste Überlegungen gibt es dahingehend, dass die SWB das Objekt an die Stadt vermieten. Die könnte dann einen Veranstaltungsraum für Jugendliche, Senioren und Kultur anbieten.

„Spruchreif ist das alles jedoch noch nicht“, macht SWB-Geschäftsführer Jan Hoppenstedt deutlich. Dennoch hätten in der Angerstraße die Umbauten bereits begonnen. Sämtliche Kessel und deren Fundamente müssen demontiert werden, damit der Aufbau eines neuen Fußbodens möglich ist. Zugleich muss – so kurios das klingen mag – bis zum Winter eine neue Heizung installiert werden, hinzu komme die Sanierung der Sanitäranlagen.

Über eine mögliche Nachnutzung des Gebäudes hatten die SWB noch nicht nachgedacht, bis die Stadt die Anfrage stellte, ob sie das Objekt nicht nutzen könne. Hoppenstedt geht davon aus, dass es detaillierte Planungen bis Ende des Jahres gibt, er rechnet aber erst frühestens im Frühjahr mit konkreten Verträgen. Rund 180 Quadratmeter ist der bisherige Kesselraum groß und ausgestattet mit einer riesigen Fensterfront – optimal also für einen Veranstaltungsort. Möglicherweise – auch das noch nicht spruchreif, aber eine Überlegung – könnte das Kinder- und Jugendparlament in die Angerstraße einziehen, denn schon jetzt platzt das Domizil des Parlaments in der Alten Wache aus allen Nähten, wenn Sitzungen stattfinden, wie Jugendreferent Inya-Tinko Rabold erklärt. Er begrüßt die Idee, erst einmal grundsätzlich einen weiteren Raum in Borna zu schaffen, der für Veranstaltungen genutzt und flexibel gestaltet werden kann.

Das Außengelände bietet sich laut Hoppenstedt ebenfalls für Feiern und Zusammenkünfte aller Art an. Die Fläche sei zum größten Teil gepflastert und eigne sich daher als Platz für Stehtische. Sicherlich sei es auch machbar, das Areal weiter hübsch zu machen.

Von Julia Tonne

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