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Borna Angebot der Ökostation: Mit GPS-Gerät über den Bornaer Lerchenberg
Region Borna Angebot der Ökostation: Mit GPS-Gerät über den Bornaer Lerchenberg
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11:03 12.04.2018
Auch Fledermäuse beobachten die Teilnehmer von Veranstaltungen der Ökostation Birkenhain in diesem Jahr. Quelle: David Gröhner
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Borna

Tierische Rufe in der Nacht hören Teilnehmer einer Wanderung am 5. Mai, zu der die Ökologische Station Birkenhain einlädt. Die Veranstaltung ist Bestandteil der alljährlichen Sieben-Seen-Wanderung. Zugleich gehört sie zu den insgesamt 16 Veranstaltungen, zu denen die Einrichtung im Bornaer Norden in diesem Jahr einlädt.

Station besteht seit 25 Jahren

Dazu zählt auch eine Jubiläumsfeier, so Ökostations-Geschäftsführer Martin Graichen. Schließlich feiert die Station ihr 25-jährges Bestehen. Zudem will die Ökostation ihre umweltpädagogischen Angebote für Schulen ausbauen.

Der Veranstaltungskalender ist zwischen April und Oktober gut gefüllt. Los ging es am Sonnabend mit einer Tour rund um den Haselbacher See unter der Fragestellung, ob Jagd aktiver Naturschutz ist. Frühlingskräuter werden auf einer Vogelstimmenführung am 21. April gesammelt und anschließend verkostet. Am 20. Mai steht eine naturkundliche Wanderung durch das Groitzscher Pfarrholz auf dem Programm.

Fledermauswanderungen gehören zum Programm

Im Sommer geht es um die „Wildpferde in der Bergbaufolgelandschaft Deutzen“, während die Ökostation am 7. Juli zu einer Entdeckungsreise ins Reich der Krabbeltiere einlädt. Wie in früheren Jahren auch sind zudem Fledermaus-Wanderungen und eine Führung mit einem Pilzexperten vorgesehen.

Zu einer besonderen Veranstaltung lädt die Ökostation zu Pfingsten ein. Im Rahmen des Wave-Gotik-Treffens in Leipzig gibt es unter der Überschrift „Lebendige Friedhöfe“ einen ornithologischen Rundgang über den Leipziger Südfriedhof.

Mehr Angebote für Schulen

Ausgebaut wird auch das Angebot an Oberschulen und Gymnasien. Dazu bieten Christin Berndt und Kerstin Pöhls, Mitarbeiterinnen für Umweltbildung in Birkenhain, eine GPS-Tour an, bei der die Schüler den Lerchenberg erkunden.

Im Rahmen eines weiteren Themenangebots werden Sechst- und Siebtklässler unter dem Titel „Lebensnetz Wald“ gefragt, ob sie mehr Automarken als Baumarten kennen. Es gehe darum, die Schüler für den Natur- und Umweltschutz zu sensibilisieren, sagt Mitarbeiterin Berndt.

Von Nikos Natsidis

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