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Angler wollen Fischtreppe pflegen

Angler wollen Fischtreppe pflegen

Für die Mitglieder des Angelvereins Borna-Altstadt gehört die Wyhra zu Borna wie das Rathaus und der Markt. Nicht zuletzt deshalb wollen die engagierten Petrijünger Teile des Flusses in ihre ehrenamtliche Pflege übernehmen.

Borna. Der Fluss gilt als ein außerordentlich artenreiches Gewässer.

Es war eine Menge, was die Angler kürzlich bei einem Arbeitseinsatz an der Fischtreppe, amtlich Fischaufstiegshilfe genannt, aus dem Wasser holten. Äste, Wurzeln und Holz, aber, so Vereinssprecher Mario Mende, es waren nur wenig Plasteabfälle, die sich in den Kammern der Fischtreppe im Zuge der Schneeschmelze angesammelt hatten. Ein Fischweg oder Fischpass, häufig Fischtreppe genannt, ist eine in fließenden Gewässern installierte Vorrichtung, die es vor allem Fischen ermöglicht, bei ihren Wanderungen Hindernisse zu überwinden. Die Bornaer Fischtreppe befindet sich in Zedtlitz, und dort fanden die Angler lediglich einen Plasteeimer sowie eine Farbdose.

Für die Angler ist der Fluss ein kleines Paradies. Schließlich ist er Heimat für 23 verschiedene Fischarten, zu denen Aale, Barben sowie Bach- und Regenbogenforellen gehören. Sogar Äschen, ein mittlerweile recht seltener Fisch, lassen sich in der Wyhra fangen, so Mende weiter. Das bedeute, dass die Fische mit den Bedingungen in der Wyhra gut zurechtkämen. Sie gilt als sauberer Fluss.

Von besonderer Bedeutung ist die Fischtreppe in Zedtlitz, die vor einigen Jahren installiert wurde. Sie dient Wanderfischen, zurück in ihre Laichgewässer zu gelangen. Deren Pflege würden die Angler vom Verein Borna-Altstadt gern übernehmen, erklärt Vereinssprecher Mende weiter. Die Treppe sei, etwa nach Hochwassern, regelmäßig verstopft. Für die Angler sei es Herzenssache, das Bauwerk mit seinen Kammern instand zu halten. Deshalb wollen die Angler in Borna sämtliche Wehre an der Wyhra sowie die Fischaufstiegshilfen kontrollieren - und zwar wöchentlich. Deshalb, sagt Mende, habe der Verein bei der Stadt beantragt, die Pflege der Wyhra übertragen zu bekommen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 08.05.2013

Nikos Natsidis

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