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Anke Wolf stellt in Böhlen „stille Bilder“ aus

Neue Ausstellung im Kulturhaus Anke Wolf stellt in Böhlen „stille Bilder“ aus

„Nicht die Technik und die Ausrüstung sind entscheidend. Vielmehr muss man das Motiv erkennen – dann wird es gutes Bild.“ Mit diesen Worten hat die Hobby-Fotografin Anke Wolf am Dienstagabend ihre Ausstellung im Böhlener Kulturhaus eröffnet. Die Schau ist noch bis zum 30. Juni zu sehen.

Die Ausstellung zeigt unter anderem stille Momente, die die Natur gezaubert hat.

Quelle: Julia Tonne

Böhlen. „Nicht die Technik und die Ausrüstung sind entscheidend. Vielmehr muss man das Motiv erkennen – dann wird es gutes Bild.“ Mit diesen Worten hat die Hobby-Fotografin Anke Wolf am Dienstagabend ihre Ausstellung im Böhlener Kulturhaus eröffnet. Die Schau steht unter dem Motto „Stille Bilder“ – entsprechend ruhig war auch die Vernissage. Keine Musik, keine laute Worte.

Und die Bilder halten ihr Versprechen. Es sind Aufnahmen von Still-Leben aus der Natur und Menschen gemachte. Besucher können unter anderem Gräser in der Dämmerung betrachten, Spuren am Strand, die entstehen, wenn sich das Wasser zurückzieht, ein mit Wassertropfen bedecktes Blatt. Sie können aber auch einen Blick in einen leeren Gang werfen, in dem das Licht eine eindrucksvolle Atmosphäre schafft, und überlegen, was sich hinter einer blauen Brettertür verbirgt. Auch Bilder arrangierter Motive stellt Wolf aus, darunter beispielsweise eine liegende Vase und eine Zitrone in Kombination mit einer Physalis. „Nicht nur in der Malerei gibt es Still-Leben, auch viele Fotografen nutzen diese Form“, sagt Wolf.

Für die Fotografin, die in Böhlen aufgewachsen ist, ist es nicht die erste Ausstellung in ihrer Heimatstadt. Schon 2003 zeigte sie Bergbaulandschaften anlässlich der 650-Jahr-Feier der Stadt. Dass sie sich nun auf Bilder konzentriert, die die Ruhe und Stille in Szene setzen, liegt an der Hektik des Alltags. „Dem zu entfliehen, gelingt am besten, wenn man die kleinen Momente in den Fokus der Betrachtungen rückt.“ Wolf erfreue sich an Motiven, „die unsere, meine Welt besonders machen“, sagt sie. Farben, Strukturen, Schatten und Linien würden dabei eine große Rolle spielen. Die Ausstellung im Kulturhaus ist die erste des Jahres und noch bis zum 30. Juni zu sehen.

Von Julia Tonne

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