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Borna Anne Mortan leitet jetzt ehrenamtlich
Region Borna Anne Mortan leitet jetzt ehrenamtlich
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17:20 19.05.2015
Rück- und Ausblick im Zeichen des roten V: Die Delegierten des Kreisverbandes der Volkssolidarität Borna wählten einen neuen Vorstand. Quelle: Roger Dietze

Abgelöst an der Spitze der Geschäftsführung des regionalen Wohlfahrtsverbandes, der mit seinen knapp 230 Mitarbeitern im Raum Borna-Geithain kein unbeträchtlicher Arbeitgeber ist, wurde die 64-Jährige durch den langjährigen Bereichsleiter Verwaltung Daniel Lori.

Ein Zurückziehen aufs Altenteil indes bedeutet die Aufgabe der Geschäftsführung für Anne Mortan keineswegs. Vielmehr wird sie für mindestens die nächsten vier Jahre die Entwicklung des Verbandes in ihrer neuen Funktion der Vorstandsvorsitzenden, zu der sie am Sonnabend mit großer Mehrheit von den 51 Kreisdelegierten gewählt worden war, weiterhin maßgeblich gestalten. "Die Arbeit dürfte nicht weniger werden. Ich werde sie lediglich auf ehrenamtlicher Basis fortsetzen, wobei meine Erfahrungen bei den vor uns liegenden Aufgaben nicht von Nachteil sein dürften", sagte Anne Mortan, die Joachim Arndt an der Vorstandsspitze ablöste. Der Ex-Vorsitzende wurde nach der Entlastung des alten Vorstandes auch in den neuen gewählt, der inklusive der Vorsitzenden zehn Mitglieder umfasst, von denen vier erstmals dem Gremium angehören.

Vor dem Vorstand liegt im Zusammenspiel mit der Kreisverbands-Geschäftsführung ein großer Berg an Problemen. Probleme, denen es sich zu stellen gelte, so Anne Mortan: "Die Sozialleistungen sind weiter rückläufig, und im Bereich der Ausbildung sind wir dringender denn je auf finanzielle Unterstützung seitens des Landes und des Bundes angewiesen." Mortan definierte die Schaffung weiterer Objekte im Bereich des betreuten Wohnens in der Region Borna-Geithain als eine wichtige Aufgabe ihres Kreisverbandes in den kommenden vier Jahren.

Doch wenn sich die Kreisdelegierten des Wohlfahrtsverbandes aller vier Jahre in Borna zusammenfinden, dann wird der Blick nicht nur in die Zukunft, sondern auch in die jüngste Vergangenheit gerichtet, sprich in die zurückliegenden vier Jahre. Ein Part, für den Joachim Arndt verantwortlich zeichnete. Das neu gewählte Vorstandsmitglied hob hervor, dass beim Ausscheiden von bei der Volkssolidarität Volkshelfern genannten ehrenamtlichen Unterstützern des Wohlfahrtsverbandes immer mehr Mitglieder Bereitschaft zur Mitarbeit zeigten. Demgegenüber stünde der dem hohen Durchschnittsalter geschuldete sukzessive Rückgang der Zahl der Mitglieder. Ende des vergangenen Jahres waren es 1836, mithin 200 weniger als zum Zeitpunkt der letzten Delegiertenversammlung vor vier Jahren. Arndt: "Trotz zahlreicher Neuzugänge gelang es uns nicht, die natürlichen Abgänge auszugleichen." Roger Dietze

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.04.2013

Roger Dietze

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