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Borna Anne Simanek zeigt in Groitzsch ihre kontrastreichen Bilderwelten
Region Borna Anne Simanek zeigt in Groitzsch ihre kontrastreichen Bilderwelten
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00:33 15.03.2018
Anne Simanek stößt mit Kai Rausch vom Naturfreunde- und Heimatverein Groitzsch auf ihre erste Ausstellung an. Sie zeigt im Museum Bilder, Plastiken und Texte. Quelle: Bert Endruszeit
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Groitzsch

Und nichts davon bekam bisher die Öffentlichkeit zu sehen. „Deshalb ist das hier für mich wirklich eine dreifache Premiere“, sagte die Leipzigerin, die vor drei Jahren in Groitzsch eine neue Heimat fand und im benachbarten Pegau seit zwei Jahren die dortige Trödelscheune betreibt.

Gemalt hat Anne Simanek schon von Kindesbeinen an, später fehlte ihr jedoch oft Zeit und Muße. Mit ihrem Umzug änderte sich das. „Hier in Groitzsch habe ich nun sogar ein eigenes Atelier mit großem Fenster und Blick ins Grüne.“ Und so begann eine intensivere Beschäftigung mit Malerei und Plastik, mal figürlich, mal abstrakt. Mit dem Schreiben hatte sie dagegen nie pausiert. „Das lief kontinuierlicher als die Malerei, denn dafür fand sich immer ein passender Ort.“

Im Groitzscher Museum zeigt Anne Simanek nun eine kleine Auswahl von in den vergangenen Jahren entstandenen Bildern. „Es gibt natürlich auch noch ein paar größere Formate, doch die passen hier nicht wirklich hinein.“ In der Welt der Kunst ist sie Autodidaktin, allerdings hat sie hin und wieder auch Kurse besucht. „Ich konnte mir aber nie vorstellen, beispielsweise an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst zu studieren.“ Einen familiären Bezug zur Kunst gibt es bei ihr nicht. „Doch ich bin schon als Kind gern in Museen gegangen. Und Bilder haben mich immer genauso beeindruckt wie bestimmte Autoren.“

Dinge, die sie beeindrucken, Gedanken, die sie beschäftigen – das sind die Quellen, aus denen ihre Bilder entstehen. „Gerade mit abstrakten Motiven kann man ja sehr viel ausdrücken.“ Unterschiedliche Sichtweisen reizen sie. „Der Unterschied zwischen Wirklichkeit und Wahrnehmung ist für mich interessant. Sehen andere Menschen denn das gleiche, was ich sehe? Gibt es eigentlich nur die eine Wirklichkeit?“ Solche Themen verarbeitet sie nicht nur in ihren Bildern und Plastiken, sondern auch in Texten.

Ganz bewusst hat Anne Simanek keine Preisliste ausgelegt, doch zu haben sind die Werke für Interessenten durchaus. „Mir geht es in erster Linie darum, mit meiner Ausstellung die Stadt zu beleben. Wer eines meiner Bilder kaufen möchte, kann sich einfach melden. Die Preise sind durchaus moderat.“

Zu sehen ist die kleine Ausstellung noch bis zum 27. April jeden Sonnabend von 10 bis 12 Uhr und nach Absprache. „Ich versuche, an jedem Sonnabend auch selbst in der Ausstellung zu sein.“ Auf den Geschmack gekommen ist sie jetzt schon. „Ich könnte mir durchaus vorstellen, hier in Groitzsch wieder etwas auszustellen.“ Erste Vorgespräche dazu gab es bereits.

Von Bert Endruszeit

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