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Borna Asbest in Resten der Propsteikirche
Region Borna Asbest in Resten der Propsteikirche
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05:06 01.06.2018
Bauschutt der Leipziger Propsteikirche hinter der ehemaligen Brikettfabrik Witznitz Quelle: Nikos Natsidis
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Borna

Die baulichen Überreste der einstigen Leipziger Propsteikirche dürfen nicht in Witznitz liegen bleiben. Das ist die Konsequenz aus einer Untersuchung des Materials durch die Leipziger MPA-Labor für Materialprüfung und -analyse GmbH. Die Firma hatte auf Bitten von Anwohnern Proben von Schutthaufen, die vor Wochen an der ehemaligen Brikettfabrik abgekippt wurden, untersucht.

Reste der Kirche müssen auf die Deponie

Das bedeutet, dass die Reste der Kirche, die Anfang der 80er-Jahre am Leipziger Rosenthal gebaut und nach der Errichtung der neuen Propsteikirche gegenüber dem Neuen Rathaus in Leipzig abgerissen wurde, auf einer Deponie entsorgt werden müssen, wie das Bornaer Landratsamt am Donnerstag bestätigte.

Zwar sei Asbest, wie es in den 70er- und 80er-Jahren im Osten wie im Westen gleichermaßen häufig als Baustoff verwendet wurde, nicht schädlich, solange es „fest und ruhig ist“, wie Michael Werner von der Firma MPA erläutert. Wenn das Material aber im Gelände entsorgt werde, „dann wird Asbest freigesetzt“. Die Folge sei die Bildung immer kleinerer Fasern, die sich in der menschlichen Lunge ablagern und Krebs auslösen könnten.

Verwendung zum Wegebau nicht möglich

Im konkreten Falle müsse der Bauschutt dann auf einer Deponie landen, so Werner. Zum Wegebau oder als provisorischer Unterbau könne das Material jedenfalls nicht verwendet werden, hieß es weiter aus dem Landratsamt.

Die Bornaer Stadtverwaltung wollte sich zu diesem Thema am Donnerstag auf LVZ-Anfage nicht äußern.

Von Nikos Natsidis

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