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Borna Auch Geithain Thema einer Schau in Dresden
Region Borna Auch Geithain Thema einer Schau in Dresden
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17:17 01.02.2013
Dieses Foto von Sean Gallup (GettyImages) gehört zur Ausstellung in Dresden. Quelle: Sean Gallup
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Dresden/Geithain

Der US-amerikanische Fotograf lebt seit 2003 in Deutschland. Er wolle die persönlichen Erfahrungen von Menschen zeigen, die mit Rechtsextremismus in Berührung gekommen sind, beschreibt er sein Hauptmotiv für das Fotoprojekt.

Deshalb hatte er im Vorjahr auch mit Geithains Stadtchefin über die Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus gesprochen. Es sei ihre persönliche Geschichte, und sie sei neugierig, wie der Journalist das verarbeitet habe, erklärte sie gestern vor der Eröffnung. Von der Bürgermeisterin erzählt der Autor auch in einem Kapitel des Ausstellungskatalogs, der in Kooperation mit dem Sandstein-Verlag erschienen ist. Neben den Arbeiten Gallups beinhaltet er Texte rund um rechte Gewaltkriminalität und ihre soziale Basis.

Gallup bereiste die Bundesrepublik und dokumentierte rechtsextreme Gewalt als ein gesamtdeutsches Phänomen. Er führte zahlreiche Gespräche mit Menschen, die vor Ort Zivilcourage zeigen und sich gegen rechte Gewalt zur Wehr setzen. Er porträtierte Opfer von rechtsextremer Gewalt genauso wie aktive Neonazis und Aussteiger aus der Szene. Die ersten 15 Fotogeschichten entstanden zwischen 2007 und 2009. Im Frühling 2012 begann Gallup die Arbeit für sechs weitere Porträts – er wollte die Ereignisse um die Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund in seine Serie aufnehmen. Er würde sich freuen, wenn die Ausstellung auch an Brennpunkten gezeigt werden würde, wo Rechtsextremismus ein Problem ist, erklärt der Fotograf im Interview, das im Katalog zur Schau abgedruckt ist.

Die Ausstellung in Dresden lädt bis zum 2. April dieses Jahres ein. Zum Begleitprogramm gehören mehrere Veranstaltungen, unter anderem mit Aussteigern aus der rechten Szene.

Inge Engelhardt

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