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Audigast: Ortsumgehung nicht vor 2020

Audigast: Ortsumgehung nicht vor 2020

In der vergangenen Woche reiste der Stadtchef mit der Audigaster Ortsvorsteherin in die Hauptstadt. Den Termin hatte die CDU-Bundestagsabgeordnete Katharina Landgraf arrangiert, „wofür wir dankbar sind, es ist schwer, dort überhaupt einen Termin zu bekommen", so Kunze.

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Es gibt in Sachsen jede Menge gewünschte Ortsumgehungen, die den jeweiligen Anwohnern sehr am Herzen liegen. Beim Gespräch mit Staatssekretär Jan Mücke sei schnell deutlich geworden, in welcher Priorität Audigast sich befindet – nicht ganz vorn, aber auch nicht ganz hinten. Im „vordringlichen Bedarf" sind Projekte, die bereits geplant und bis 2014 umgesetzt werden. Im „weiteren Bedarf" sind Straßenbauvorhaben, die irgendwann mal verwirklicht werden könnten. Die Priorität dazwischen nennt sich „weiterer Bedarf mit Planungsrecht" – und da steht Audigast.

Neu für die Groitzscher sei außerdem gewesen, dass der Bund zwar die Verlegung der Bundesstraße bezahlt, doch das Land Sachsen plant. Was bedeutet: Der Freistaat legt fest, wann welche Straße gebaut wird.

Neu für den Staatsminister wiederum waren die Informationen, dass die B 2 in Audigast in der jüngeren Vergangenheit wiederholt wegen Überflutung gesperrt werden musste und Gutachten davon ausgehen, dass diese Bundesstraße nach der Fertigstellung der A 72 als Zubringer fungiert und damit noch wesentlich mehr Verkehr verkraften muss.

„Wir hoffen, dass durch diese beiden Punkte die Priorität für Audigast weiter nach oben rutscht", sagte der Bürgermeister. Wichtig sei jetzt, dass die konkrete Planung beginnt, dafür werde sich Groitzsch stark machen. Man müsse dabei nicht bei Null anfangen. Es gebe schon verschiedene Routenvorschläge für die Umgehung, auch sei derzeit eine Umweltverträglichkeitsstudie in Auftrag.

„Der Staatssekretär hat uns reinen Wein eingeschenkt, auch wenn der etwas sauer war", sagte Thomas Krafczyk, Mitarbeiter der Bundestagsabgeordneten Landgraf. In den nächsten fünf Jahren werde sich kein Bagger in Audigast drehen. Dennoch werde seiner Meinung nach dieses Projekt realisiert: „Die Doppelkurve der B 2 im Ort ist ein Nadelöhr. Nirgendwo anders ist das so problematisch. Deshalb muss hier eine Lösung her." Gemeinsam mit der Stadt Groitzsch müsse man am Ball bleiben und keine Luft dran lassen.

Claudia Carell-Domröse

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