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Borna "Auf immer einen Platz in meinem Herzen"
Region Borna "Auf immer einen Platz in meinem Herzen"
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22:16 04.02.2010
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Groitzsch

Die LVZ sprach mit dem 42-Jährigen über seine Zeit in Groitzsch, über Abschiednehmen und Neuanfang, über wertvolle Begegnungen und Geschenke. Am Sonntag feiert Ilgner ab 14 Uhr seinen Abschiedsgottesdienst in der Groitzscher Frauenkirche.

  Frage: Wie leicht oder schwer fällt Ihnen der Abschied von Groitzsch?Friedrich Ilgner: Die Frage ist nicht so glatt zu beantworten. Es wäre gelogen, wenn ich sagte, der Abschied fiele mir nur schwer. Denn es geht ja weiter, und Dresden ist nicht die schlechteste Wahl. Aber natürlich lasse ich Menschen zurück, die mir lieb und vertraut geworden sind, die mit mir zusammen sieben Jahre lang durch dick und dünn gegangen sind, die mich gestärkt und getröstet haben und meine Schwächen geduldet und entschuldigt haben. Ich durfte ganz wunderbare, tapfere, humorvolle, tatkräftige und einsatzfreudige Menschen um mich herum kennenlernen. Sie haben auf immer einen Platz in meinem Herzen. Wie hat sich aus Ihrer Sicht diese Region verändert?Es fällt auf, dass die mittlere Generation, vor allem auf den Dörfern, nur schwach vertreten ist. Es gibt zu wenig Kinder. Dieser Trend, scheint mir, hat angehalten und sich verschärft in den letzten Jahren. Ansonsten haben sich Groitzsch und die Dörfer weiter verwandelt in ein schmuckes Städtchen mit blanken Dörfern. Der Stadtrat und Stadtverwaltung sind agil, effizient und zielorientiert. Das ist sehr angenehm und erfrischend. Das fiel auch allen meinen Freunden auf, die im Laufe der Jahre hierher zu Besuch kamen.Wie schwer oder leicht fällt Ihrer Familie der Abschied aus dem gewohnten Lebensumfeld?Meine Frau Susanne verzichtet zu meinen Gunsten auf ihre geliebte Arbeitsstelle. Sie ist als Radiologin im Krankenhaus Altenburg tätig. Und meine Kinder sind auch traurig, aus Groitzsch wegzuziehen. Sie können sich ein Leben ohne ihre Freunde, ihr Auligk und ihre Aue nicht vorstellen. Es sind auch schon Tränen geflossen.Das vollständige Interview lesen Sie in der LVZ Borna/Geithain am 5. Februar.

Kathrin Haase

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