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Borna Auftrag für Bornas neues Drehleiterfahrzeug ist raus – 2018 soll es kommen
Region Borna Auftrag für Bornas neues Drehleiterfahrzeug ist raus – 2018 soll es kommen
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12:04 22.03.2018
Mit dem neuen Drehleiterfahrzeug können die Kameraden zukünftig bis in den siebten Stock vordringen. Quelle: Julia Tonne
Borna

Der Zuschlag ist erteilt und die Lieferfrist bestätigt: Spätestens im dritten Quartal 2018 erhalten die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Borna ihr neues Drehleiterfahrzeug. Ausgeschrieben hatte die Stadtverwaltung in Abstimmung mit den beteiligten Städten Grimma, Groitzsch und Wurzen eine vollautomatische Drehleiter DLAK 23/12, die sich in alle Richtungen gleichzeitig bewegen lässt. „Das Fahrzeug bietet Platz für eine Besatzung von maximal drei Personen und die Leiter erreicht eine Maximalhöhe von 23 Metern. Damit können die Feuerwehrleute bis zum siebenten Obergeschoss vordringen“, erklärt Hans-Robert Scheibe, Sprecher der Stadt.

Zudem sei die Leiter so ausgelegt, dass sie abgeknickt werden könne, um auch schwer zugängliche Bereiche im Stadtgebiet anfahren zu können. Zur Ausstattung des neuen Fahrzeugs gehören unter anderem zwei Pressluftatemgeräte, eine Schwerlasttrage, die bis zu einem Gewicht von 300 Kilogramm zugelassen ist, ein Notstromaggregat, eine Motorkettensäge und eine elektrische Kettensäge, ein Hochleistungslüfter sowie eine hochmoderne Wärmebildkamera.

„Mit der Drehleiter schaffen wir den nächsten großen Schritt in der Erneuerung des Fuhrparks unserer Stadtwehr. Nach dem Einsatzleitwagen, dem HLF und dem MLF, das noch in diesem Jahr übergeben wird, ist die Drehleiter das vierte neue Fahrzeug, das wir seit 2010 anschaffen können“, macht Bornas Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) deutlich. Die Investition in die Feuerwehr komme letztlich allen Bürgern zugute und sei gleichzeitig eine Wertschätzung für die ehrenamtliche Arbeit der Kameraden. „Deshalb bin ich allen Beteiligten dankbar – vor allem dem Landkreis und Landrat Henry Graichen –, dass diese Investition möglich wurde“.

Die vier neuen Drehleitern für den Landkreis werden mit Mitteln des Programms „Brücken in die Zukunft“ mit einer Förderquote von 75 Prozent finanziert. Die Gesamtkosten belaufen sich pro Fahrzeug auf rund 750 000 Euro. Die Anforderungen an Fahrzeug und Ausstattung wurden im Vorfeld der Ausschreibung durch Arbeitsgruppen der Verwaltungen und der beteiligten Feuerwehren gemeinsam mit dem Kreisbrandmeister festgelegt.

Von LVZ

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