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Borna August-Bebel-Straße: Rötha will Schilder an Engstelle durchsetzen
Region Borna August-Bebel-Straße: Rötha will Schilder an Engstelle durchsetzen
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08:00 14.06.2017
Blick in die Röthaer August-Bebel-Straße. Quelle: Andreas Döring
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Rötha

Nach der Eröffnung der August-Bebel-Straße in Rötha will die Stadtverwaltung weiter Druck auf die Verkehrsbehörde machen, um eine deutlichere Beschilderung der Engstelle zwischen Rosental und Edeka-Ausfahrt zu erreichen. Die Straße ist an dieser Stelle nur 4,10 Meter breit, nach dem Neubau ist aber auf die Ausweisung eines Halteverbotes, welches vor dem einjährigen Bau beziehungsweise auf Schilder die den Begegnungsverkehr regeln, verzichtet worden.

Der zuständige Straßenmeister hatte bei der Übergabe gesagt, der Schilderwald solle gelichtet werden, Autofahrer müssten mehr Eigenverantwortung tragen. Dem widersprach unter anderem Stadträtin Ursula Reich (SPD-Fraktion). „Die Vernunft der Autofahrer ist gleich null“, sagte sie am Donnerstagabend, als das Thema im Technischen Ausschuss zur Sprache kam. Dazu passte die Schilderung von Uwe Wellmann (CDU). Der habe einen Autofahrer beobachtet, der vom Parkplatz des Supermarktes bei Gegenverkehr in die Engstelle einbog, mit zwei Rädern auf den Gehweg fuhr und dort zwei Fußgängern gefährlich nahe kam. Wellmann forderte, dass sowohl Tempo 30 und geregelter Begegnungsverkehr ausgeschildert werden müssten. Eine derartige Beschilderung sei laut Regina Kirsten in den ursprünglichen Plänen des Ingenieurbüros, welches den Straßenbau begleitete, auch vorgesehen gewesen.

Von André Neumann

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