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Ausbrecher sorgt für zwei Stunden Aufregung in Regis

Ausbrecher sorgt für zwei Stunden Aufregung in Regis

Riesenaufregung herrschte gestern in Regis-Breitingen. Ein jugendlicher Arrestant war aus der Haftanstalt geflohen. Ein Großaufgebot der Polizei fing den in Afghanistan geborenen jungen Mann nach rund zwei Stunden wieder ein.

Regis-Breitingen. Die Meldung aus der Jugendstrafanstalt (JSA) lief gegen 10.45 Uhr bei der Polizei in Borna ein. Der 21-Jährige, hieß es, soll einen Arztbesuch zur Flucht genutzt haben. Die Bornaer Polizei rückte mit Unterstützung von Beamten anderer Dienststellen mit zahlreichen Fahrzeugen und der Diensthundestaffel in Regis-Breitingen an, überwachte Straßen und kontrollierte den Bahnhof. Über der Stadt unterstützte ein Polizeihubschrauber die Suche nach dem Flüchtigen. In der Stadt sorgten der Polizeieinsatz und die Meldung von einem ausgebrochenen Häftling für Aufregung, teils Verängstigung und auch für Behinderungen, beispielsweise im Schulbusverkehr. Anstaltssprecher René Selle wollte nicht von einem Ausbruch sprechen, weil der Jugendliche nicht in Haft war, sondern einen Jugendarrest absaß, eine Strafe, die Jugendrichter unterhalb der Schwelle zur Gefängnisstrafe verhängen. Die verschlossenen Arrest-Räume befinden sich in Regis-Breitingen in einem Gebäude mit dem offenen Vollzug.

Knapp zwei Stunden nach der Flucht entdeckte eine Polizeistreife eine Person, die über ein Feld bei Thräna lief. Sie wurde vom Hubschrauber verfolgt und bald als der Gesuchte ausgemacht. Die Polizei kreiste ihn ein, die Flucht endete schließlich bei Blumroda, wo sich der Jugendliche widerstandslos ergab, wie Martin Voigt von der Polizeidirektion Borna der LVZ sagte. Auf seinem nur kurz andauernden Ausbruch in die Freiheit soll der junge Mann ein Fahrrad gestohlen und später wieder zurückgelassen haben. Überraschend für die Polizeibeamten, die den Mann auf dem Feld festnahmen: Ursprünglich trug der helle Kleidung, gefasst wurde er in schwarzer Frauenkleidung. Nach Vermutung der Polizei könnte der Arrestant die Sachen von einer Wäscheleine gestohlen haben. Sollte irgendwo Kleidung fehlen, wird die Eigentümerin gebeten, sich bei der Polizei in Borna zu melden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.05.2014
André Neumann

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