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Borna Ausstellung in Borna beleuchtet Städtebauförderung in Sachsen
Region Borna Ausstellung in Borna beleuchtet Städtebauförderung in Sachsen
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18:27 09.08.2017
Das Buch zur Ausstellung, die am Donnerstag im Bornaer Stadtkulturhaus eröffnet wird. Der Marktplatz der Kreisstadt ist oben auf dem Buchcover zu sehen. Quelle: Verlag
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Borna

Es ist eher die Ausnahme, dass der Bornaer Marktplatz einen Buchtitel ziert. So geschehen auf einem Druckwerk mit dem etwas drögen Titel „Städtebauförderung in Sachsen“, einem Werk von mehr als 40 Seiten. Darin werden die Veränderungen in allen sächsischen Städten seit einem Vierteljahrhundert beschrieben. Es ist das Buch zu einer Ausstellung mit dem gleichen Titel, die am Donnerstag, 17 Uhr, im Bornaer Stadtkulturhaus eröffnet wird.

In der Ausstellung, organisiert vom Verein „Kunst plus Projekte“ sehen die Besucher eine repräsentativen Querschnitt dessen, was seit der Wiedervereinigung auf dem Gebiet des Wohnbaus, aber auch der Gestaltung der Innenstädte geschehen ist. Der sächsische Innenminister Markus Ulbig (CDU) erinnert in einem Geleitwort des Buches an das vorherrschende Grau in den sächsischen Städten am Ende der DDR.

Nach seinen Angaben sind seither fünf Milliarden Euro aus den Töpfen von Bund und Freistaat in die Entwicklung der sächsischen Kommune geflossen. Weitere fünf Milliarden Euro stammten aus diversen Wohnungsbauprogrammen. Zudem sind 2,5 Milliarden aus Mitteln des Denkmalschutzes an die Städte und Gemeinden gegangen.

In der Ausstellung sind Bilder zu sehen, die den Entwicklungssprung deutlich machen, den die Kommunen in Sachsen unter den neuen Bedingungen gemacht haben. Auch mit so genannten Vorher-Nachher-Fotos. Im Fall von Borna etwa am Beispiel des Teichgymnasiums und der Dinterschule, der einstmals unsanierten Stadtkirche oder des Museums. In gewisser Weise ist es auch ein Blick ins Geschichtsbuch, weil es für viele Menschen auch ein Blick in ihre eigene Vergangenheit ist.

Die Ausstellung wurde bereits in mehreren sächsischen Städten gezeigt. In Borna ist sie dann bis zum 7. September zu sehen.

Von Nikos Natsidis

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