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Ausstellung zu Elektro-Mobilität in Borna und zu energetischer Sanierung in Geithain

Zwei Schauen Ausstellung zu Elektro-Mobilität in Borna und zu energetischer Sanierung in Geithain

Elektro-Mobilität ist noch immer ein Randerscheinung auf den Straßen. So gab es im Januar 2015 gerade einmal rund 19 000 registrierte Elektro-Autos bundesweit. Das könnte sich eventuell durch eine Ausstellung im Bornaer Museum ändern, die noch bis Mittwoch zu sehen ist. Eine Schau zur energetischer Sanierung von Wohngebäuden läuft ab Dienstag in Geithain.

In naher Zukunft können vielleicht auch Bobby-Cars per Strom angetrieben werden. Derzeit halten sie noch zur Veranschaulichung des Aufladens her.

Quelle: Julia Tonne

Borna/Geithain. Elektro-Mobilität ist noch immer eine Randerscheinung auf den Straßen. So gab es im Januar 2015 gerade einmal rund 19 000 registrierte Elektro-Autos bundesweit. Das könnte sich eventuell durch eine Ausstellung im Bornaer Museum ändern, die noch bis Mittwoch zu sehen ist. Die Wanderausstellung „Elektromobilität verbindet“ vom sächsischen Verkehrsministerium und dem Bayerischen Ministerium für Wirtschaft und Energie zeigt nicht nur grundsätzliche Aspekte zu dem Thema, sondern auch ausgewählte Exponate von Audi, BMW und E.on.

Dass die Nachfrage nach Elektro-Autos in den Autohäusern so gering ausfällt, mag in Anbetracht der historischen Entwicklung auf dem Gebiet verwundern. Immerhin hatte der französische Erfinder und Elektro-Ingenieur Gustave Trouvé bereits 1881 – also fünf Jahre vor der Patentierung von Carl Benz’ erstem Automobil mit Verbrennungsmotor – einen Siemens-Elektromotor zusammen mit einem Akku in ein vom Engländer James Starley entwickeltes Dreirad integriert und mit dem Trouvé Tricycle das weltweit erste Elektrofahrzeug gebaut. Die Reichweite, so ist in der Ausstellung zu lesen, habe zu dieser Zeit reichliche 30 Kilometer (zum Vergleich: heutzutage sind es im Schnitt 200 Kilometer, in Ausnahmefällen bis zu 500 Kilometer) betragen. Patentieren konnte der Franzose seine Erfindung allerdings nicht.

Dass E-Autos heutzutage noch immer so selten sind, mag auch deshalb verwundern, weil sich in der Vergangenheit die Situation schon einmal anders dargestellt hat. So fuhren im Jahr 1900 auf US-amerikanischen Straßen mehr Autos mit elektrischem Antrieb (38 Prozent) als mit Verbrennungsmotor (22 Prozent). Der Hauptgrund dafür, dass das Ziel der Bundesrepublik, bis 2020 eine Million E-Fahrzeuge auf den Straßen zu haben, kaum zu erreichen ist, liegt in den Anschaffungskosten. Denn alleine ein Batterie-Pack kostet derzeit zwischen 15 000 und 20 000 Euro.

Das Laden der elektrischen fahrbaren Untersätze allerdings ist ein Kinderspiel, wie die Ausstellung zeigt. Stecker rein, etwas warten, losfahren. Anschaulich gemacht wird das anhand eines Bobby-Cars, das nicht mit Kinderbeinen, sondern mit Strom angetrieben wird. Am Dienstag und Mittwoch ist die Schau jeweils von 10 bis 17 Uhr noch im Museum Borna zu sehen.

Eine Ausstellung, die am Dienstag in Geithain eröffnet wird, befasst sich ebenfalls mit dem Thema Energie – jedoch mit energetischer Sanierung von Wohngebäuden. Was an einem Gebäude zu tun ist und welche Maßnahmen sinnvoll und wirtschaftlich kombiniert werden können, ist bis 1. Juli am Markt 11 täglich (außer mittwochs) von 8 bis 12 Uhr sowie dienstags von 13 bis 17 Uhr und donnerstags von 13 bis 17 Uhr zu sehen.

Von Julia Tonne

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