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Automobile Borna investiert in neue Haltebucht und Werkstatthalle

Investition Automobile Borna investiert in neue Haltebucht und Werkstatthalle

Das Unternehmen Automobile Borna (AMB) investiert in diesem Jahr rund eine halbe Million Euro. Ein Teil davon fließt in den Bau einer Haltebucht für Lastwagen entlang der Geschwister-Scholl-Straße, die ab kommender Woche grundhaft ausgebaut wird. 300 000 Euro investiert die Firma in den Bau einer größeren Werkstatthalle.

Entlang der Geschwister-Scholl-Straße lässt AMB eine Parkbucht für Lastwagen bauen, damit die Transporter zukünftig auf dem Gelände entladen werden können.

Quelle: Julia Tonne

Borna. Auch wenn die Bauarbeiten in der Geschwister-Scholl-Straße noch nicht begonnen haben, so hat doch Automobile Borna bereits seinen Part daran in Angriff genommen. Das Unternehmen baut schon jetzt den Bereich zwischen Straße und Grundstück so um, dass zukünftig die vorfahrenden Lastwagen, die Autos liefern, auf dem AMB-Gelände halten können, um zu entladen. Bisher mussten sie dafür auf der Straße halten.

„Durch die Anbindung an Dittmannsdorf und den noch zu bauenden Kreisverkehr an der B 176 wird viel mehr Verkehr hier erwartet als bisher“, sagt AMB-Geschäftsführer Steffen Jahn. Deshalb sei es wichtig, eine andere Lösung für die Entladung der Transporter zu finden. Aus dem Grund sind entlang der Grundstücksgrenze Gebüsche verschwunden, um für die Parkbucht Platz zu schaffen. Zeitgleich verschwindet zwischen Villa und Service-Punkt eine kleine Grünfläche, um dort noch Stellflächen für die Gebrauchtwagen zu ermöglichen. Daneben muss in absehbarer Zeit auch die Zaunanlage erneuert und versetzt werden. Die Kosten für das Unterfangen muss AMB selbst stemmen, Jahn rechnet dafür mit einer Summe im sechsstelligen Bereich.

Doch damit ist die diesjährige Investitionsliste des Unternehmens noch nicht zu Ende, vielmehr steht noch ein Vorhaben an, das mit etwa 300 000 Euro zu Buche schlagen wird. AMB plant, am Standort Borna den Nutzfahrzeugbereich zu erweitern. Die bisherige Werkstatthalle dafür ist mittlerweile zu klein, so dass bereits in den kommenden Wochen eine Stahlkonstruktion um die Halle herum installiert wird. Ist die „darüber gestülpte“ Halle komplett fertig, wird die innere abgerissen. „Dadurch kommt es nicht zu Einschränkungen für die Kunden und während der Arbeitsabläufe“, betont Jahn. Denn bis der neue Bau stehe, könne im alten noch gearbeitet werden. „Der Bereich der Nutzfahrzeuge wächst stetig“, so der Geschäftsführer weiter, allein im vergangenen Jahr seien 300 Neuwagen verkauft worden. Mittlerweile decke AMB in der Hinsicht nicht nur den Landkreis Leipzig ab, sondern auch das Altenburger Land.

Im Juni soll die Halle fertig sein – inklusive neuer Hebebühnen, Achsvermessungstechnik und neuen Gerätschaften. Der Umbau und die Modernisierung waren eine Voraussetzung für den Autokonzern VW, Automobile Borna zum sogenannten Nutzfahrzeug Service-Plus-Partner zu machen. Das heißt, dass von Juni an unter anderem auch größere Fahrzeuge Platz in der Werkstatt finden. Doch mit der Technik allein ist es noch nicht getan, AMB musste auch das Personal aufstocken. Die gerade fertig gewordenen drei Auszubildenden wurden alle übernommen, zudem gibt es im Nutzfahrzeugbereich einen weiteren Spezialisten.

Mit Fertigstellung der Halle beginnt zudem der Umbau des Servicebereichs. Hier soll die gesamte Innengestaltung neu gemacht werden. Und auch dafür plant das Bornaer Unternehmen noch einmal eine Summe im sechsstelligen Bereich ein. „Damit sind wir aber für dieses Jahr erst einmal durch“, sagt Jahn.

Während des grundhaften Ausbaus der Geschwister-Scholl-Straße, der in der nächsten Woche beginnt und rund 1,6 Millionen Euro kostet, ist AMB durchgängig erreichbar. Zunächst wird mit dem ersten Bauabschnitt zwischen Magdeborner Straße und Autohaus begonnen, der bis etwa Ende des Jahres dauert, im ersten Halbjahr 2018 schließt sich dann der zweite Bauabschnitt an, der die Strecke von AMB bis zur Leipziger Straße umfasst. In Absprache mit der Stadt seien die Phasen so festgelegt worden, dass sich die Einschränkungen für alle Beteiligten in Grenzen halten.

Von Julia Tonne

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