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Autowrack und Mül in der Lands

Autowrack und Mül in der Lands

Ein Autowrack in der Nähe der Witznitzer "Harfe", ein Haufen Müll zwischen der Kleingartenanlage "Neuwitznitz" und dem Speicherbecken Witznitz oder Rasenschnitt an der Gartensparte "Gärtnersglück" in Born-Nord: Das alles hat Jutta Hagemann fotografiert und noch viel mehr Müll in der Bornaer Landschaft gefunden.

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Ein altes Auto, wo es nicht hingehört: in der Nähe des Speicherbeckens Witznitz am Wohngebiet "An der Harfe".

Quelle: Jutta Hagemann

Borna. Die engagierte Naturschützerin ist empört. Und in der Tat handelt es sich um "Sauereien", gegen die die Verantwortlichen für die öffentliche Sauberkeit allerdings teilweise machtlos sind.

Wenn die Mitarbeiter des städtischen Fachdienstes für Ordnungsangelegenheiten erfahren, dass jemand irgendwo im Stadtgebiet illegal Müll entsorgt hat, "dann werden wir natürlich aktiv", sagte Fachdienstleiterin Silke Heisig. Allerdings seinen die städtischen Mitarbeiter auf entsprechende Hinweise beziehungsweise Anzeigen angewiesen, sofern sie die Müllberge nicht selbst entdecken. Dann werde der Grundstückseigentümer informiert oder auch versucht, an den Verursacher heranzukommen. Was sich allerdings oftmals nicht allzu unkompliziert gestaltet, wie die Fachdienstleiterin sagt. Prinzipiell sei die Beseitigung illegalen Mülls Sache des Landratsamtes.

Das aber ist ebenfalls auf Hinweise angewiesen, wie Simone Zuchantke, Mitarbeiterin im Umweltamt der Kreisverwaltung, sagt. "Wenn wir Müll entdecken, nehmen wir ihn mit." Außerdem suchen auch die Mitarbeiter des Umweltamtes nach Hinweisen auf die Verursacher.

Wenn es die gibt, werden die Behörden aktiv. Die Chefin des städtischen Fachdienstes für Ordnungsangelegenheiten verweist auf die Entsorgung von Müll an einer Gartenanlage im Bornaer Norden. Dort hatten sich die Schuldigen recht leicht ausmachen lassen, weshalb der Müll dann auch wieder beseitigt wurde. Und Silke Heisig betont, prinzipiell seien ihre Leute damit beschäftigt, die Stadt in Ordnung zu halten, auch wenn es dabei Grenzen gebe.

Naturschützerin Jutta Hagemann wird das nicht zufriedenstellen. Sie fragt sich "wie gewissenlos jemand sein muss, um Müll in der Landschaft abzulagern". Und sie macht klar, dass auch das Verklappen von Grünschnitt keine lässliche Umweltsünde ist. "Das ist besonders schädlich für die Natur." Dadurch könnten sich Zierpflanzen in der freien Natur ausbreiten und dadurch Wildpflanzen, "die Schmetterlingen, Bienen und Hummeln dringend brauchen", verdrängt werden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.06.2014
Nikos Natsidis

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