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Borna BSV ballert sich aus der Krise - zumindest sportlich
Region Borna BSV ballert sich aus der Krise - zumindest sportlich
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21:17 04.12.2011
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. Das erste Zeichen setzte dann Sebastian Pscherer. In der Zwenkauer Hälfte holt er sich den Ball, ging bis zur Grundlinie, scharfe Hereingabe vor das Tor, dort stand Sandy Eisert goldrichtig und versenkte das Leder zum 1:0.

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Nun war beim Gastgeber der Bann gebrochen, die Spielfreude war auf einmal wieder da, und schon ging vieles von selbst. Fünf Minuten später: Jens Wagner brachte einen Freistoß vor das Zwenkauer Tor, dort stand Stephan Müller und konnte per Kopfball vollenden. Und wieder waren nur fünf Minuten vergangen, als sich Lars Kühnel mit gutem Einsatz auf der rechten Seite das Leder erkämpfte, die Hereingabe musste Kutzner im Gästetor prallen lassen, diesmal stand Marko Nickel goldrichtig und brauchte nur zum 3:0 einzuschieben.

Bis dahin fand Zwenkau praktisch nicht statt. Einzige erwähnenswerte Szene in der 16. Minute: Marcel Prager wurde von Genzel geprüft, aber der Bornaer Torhüter wehrte mit beiden Fäusten ab. Zur Stelle war Prager auch in der 31. Minute, diesmal versuchte sich Schuhmann aus der Ferne, aber Prager konnte den Ball mit einer Hand über die Querlatte zur Ecke klären. Vor der Pause wurde dann Zwenkau etwas besser. Ein Kopfstoß von Schachtschneider strich nur knapp am Bornaer Tor vorbei.

In diese Drangphase der Gäste kam dann aber das 4:0. Pscherer brachte einen Freistoß vor des Tor. Der zu kurz abgewehrte Ball kam zu Martin Müller und der konnte vollenden (38.). Zwenkau gab sich aber nicht geschlagen, nur fünf Minuten später, Eckball in den Fünfmeterraum, aus dem Gewühl heraus klatschte der Ball an die Querlatte, den herunterspringenden Ball brauchte Olbricht nur einzunicken.

Nach der Pause übernahm der BSV wieder das Spielgeschehen. Nickel ging zur Grundlinie, seine Hereingabe musste Kutzner prallen lassen. Lars Kühnel legte mit Übersicht den Ball quer zu Sebastian Thomas und der konnte zum 5:1 vollenden (59.). Nun war der Wille bei den Gästen endgültig gebrochen. Und beim BSV wollte an diesem Tag einfach alles gelingen. Langer Ball auf Nickel, der ging allein Richtung Gästetor, umspielte Kutzner, der wiederum konnte Nickel nur durch ein Foul stoppen. Schiedsrichter Haubner ließ aber Gnade vor Recht walten und zeigte dem Zwenkauer Torhüter nur die Gelbe Karte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Wagner sicher zum 6:1. Und die Zuschauer, zumindest die Fans des BSV, brauchten die Arme nach dem Torjubel nicht herunterzunehmen. Nur eine Minute später bediente S. Müller durch die Zwenkauer Abwehr hindurch Thomas, der ging auf das Gästetor zu und schlenzte mit dem Außenrist das Leder an den Innenpfosten ins Tor (69.). Von nun an verwaltete der BSV das Ergebnis geschickt. Zwenkau hatte sich seinem Schicksal ergeben. So endete eine kurzweilige Partie dann mit einem Kantersieg für den Gastgeber, durch den der BSV den Gegner in der Tabelle überflügelt und auf dem zehnten Rang überwintert.

Ingo Dießner

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