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BWS will städtische Wiesen pflegen

BWS will städtische Wiesen pflegen

Die Bornaer Wohnbau- und Siedlungsgellschaft (BWS) könnte künftig auch für die Pflege städtischer Grünflächen zuständig sein. Das ist der Inhalt einer Vereinbarung, die die Stadt mit dem Unternehmen abschließen will, sofern der Stadtrat auf seiner Sitzung am Donnerstag, 18 Uhr, im Goldenen Stern zustimmt.

Borna. Das städtische Wohnungsunternehmen könnte damit im Endeffekt Gewinne erwirtschaften.

Aktuell sind weder die Stadt noch die BWS glücklich damit, wie die Bewirtschaftung der Grünanlagen erfolgt. Für die städtischen Wiesen etc. ist der Wirtschaftshof zuständig, der allerdings nach dem Wechsel einer Reihe von Mitarbeitern in den Ruhestand personell ausgedünnt ist. Deren Stellen, so heißt es in der Stadtratsvorlage, seien aus "ökonomischen Gründen" nicht wieder besetzt worden. Das hat zur Folge, dass "eine effektive Bearbeitung und Pflege der städtischen Grünflächen nicht mehr abdeckbar" ist. Die Flächen sind oftmals aufgesplittert, so dass erhöhter Aufwand vonnöten ist, um sie in Schuss zu halten.

Auf der anderen Seite hat die BWS mit aktuell etwas mehr als 2600 Wohnungen im Stadtgebiet mit einer Leerstandsquote von etwa einem Viertel zu kämpfen. Das, so die Logik der Sache, habe zur Konsequenz, dass die Betriebskosten für die Grünflächenpflege vom Unternehmen selbst zu tragen sind. Die haben immerhin eine Größe von 55 Hektar. Aktuell, so BWS-Geschäftsführer Sören Uhle, werden die Grünflächen von Dienstleistungsunternehmen gepflegt.

Künftig, sagt der BWS-Chef, will der größte Bornaer Vermieter diese Sache selbst in die Hand nehmen. Geplant ist die Schaffung eines Grünflächenteams, in dem in der Perspektive bis zu vier Leute Arbeit finden. Die Grünflächenpfleger, die neben dem Rasen auch für den Winterdienst und den Baumverschnitt zuständig sind, sollen allerdings nicht nur die BWS-eigenen Wiesen in Ordnung halten, sondern auch benachbarte städtische Flächen. Für die BWS hätte das, daran lässt Uhle keinen Zweifel, wirtschaftliche Vorteile. Auf gut deutsch: Es käme Geld ins Unternehmen, das bisher an fremde Dienstleister geht. Damit ließen sich sogar Verluste ausgleichen.

Das sei allerdings nicht der einzige Aspekt. Es gehe auch darum, die Wohngebiete attraktiver zu machen. Die neue Zeitrechnung in Sachen BWS-Grünflächenpflege könnte schon bald beginnen. Konkret im Juli. Dabei sollen zunächst die Grünflächen im Gebiet Robert-Koch-Straße sowie in Borna-Ost auf der neue Grundlage gepflegt werden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.04.2013

Nikos Natsidis

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