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Bananenreiferei in Borna eröffnet

Stauffenbergstraße Bananenreiferei in Borna eröffnet

In Borna werden ab sofort die Bananen gelb – 286 Millionen pro Jahr. Am Mittwoch ist nach fast einem Jahr Bauzeit vom Edeka-Verbund die Reiferei für die Früchte eröffnet worden. In den kommenden drei Wochen durchläuft die sieben Millionen Euro teure Anlage den Probebetrieb, ab Mitte Oktober sollen dann alle 38 Reifekammern ausgelastet sein.

Eröffnung der Bananenreiferei in Borna. Stefan Worm, Leiter des Fruchtkontors in Hamburg, erklärt eine Reifekammer für Bananen.

Quelle: Jens Paul Taubert

Borna. In Borna werden ab sofort die Bananen gelb. Und zwar genau genommen 286 Millionen pro Jahr. Am Mittwoch ist nach fast einem Jahr Bauzeit die Reiferei für die Früchte in der Stauffenbergstraße eröffnet worden. In den kommenden drei Wochen durchläuft die sieben Millionen Euro teure Anlage den Probebetrieb, ab Mitte Oktober sollen dann alle 38 Reifekammern ausgelastet sein.

Mit dem Bornaer Standort nimmt der Edeka-Verbund seine nunmehr vierte Bananenreiferei in Betrieb – und zugleich die modernste in ganz Europa, wie Gernot Kasel, Sprecher der Edeka-Zentrale, betonte. Drei weitere gibt es in Hamburg, Roisdorf und Urbach bei Stuttgart.

Die in Mittel- und Südamerika angebauten Früchte werden ab sofort noch grün in der Großen Kreisstadt angeliefert, dann einen Tag in Ruhe gelassen, damit die Bananen die Temperaturunterschiede ausgleichen können. Anschließend wird ihnen der Sauerstoff entzogen. Stattdessen werden in die Reifekammern Stickstoff und Ethylen geleitet. Zweiteres ist ein Gas, das in einigen Obst- und Gemüsesorten natürlich vorkommt, unter anderem in Äpfeln, Pfirsichen und Tomaten. Laut Stefan Worm, Leiter des Fruchtkontors in Hamburg, ist es dafür verantwortlich, Stärke in Zucker umzuwandeln. „Das heißt, dass wir die Bananen nicht durch künstliche Hilfsmittel reifen lassen.“

„Die Ansiedlung ist für den Landkreis unglaublich wichtig“, betonte Landrat Henry Graichen (CDU), zumal Borna als Standort für Edeka mit dem Umzug des Zentrallagers ja auf der Kippe gestanden habe. Nun gehe es in der Großen Kreisstadt weiter, und die selbst könnte in absehbarer Zeit von der Zwiebel- zur Bananenstadt avancieren.

Den vollständigen Bericht über die Eröffnung lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der Leipziger Volkszeitung vom Donnerstag, den 21. September, oder im E-Paper.

Von Julia Tonne

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