Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Borna Bau barrierefreier Mehrfamilienhäuser in Borna soll im Mai richtig starten
Region Borna Bau barrierefreier Mehrfamilienhäuser in Borna soll im Mai richtig starten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:03 25.04.2016
Fast 16 Monate sind seit dem symbolischen ersten Spatenstich für die beiden Mehrfamilienhäuser in der Lausicker Straße vergangen. Seitdem liegt die Baustelle immer wieder mal im Tiefschlaf. Quelle: Jens Paul Taubert
Anzeige
Borna

Fast 16 Monate sind seit dem symbolischen ersten Spatenstich für die beiden Mehrfamilienhäuser in der Lausicker Straße 2 in Borna vergangen. Seitdem verfällt die Baustelle immer wieder in den Tiefschlaf. Auch derzeit dreht sich wieder kein Rädchen, der Kran steht verwaist und Arbeiter wurden hier schon lange nicht mehr gesehen. „Warum geht es dort nicht weiter?“ und „Wie lange soll das noch dauern?“, wandten sich besorgte Bürger an unsere Zeitung. Das Projekt wird mit großem Interesse verfolgt.

Doch die längste Zeit des Stillstands sei nun vorbei, glättet Tobias Schönfeld die Wogen. Er betreut den Bau im Auftrag des Eigentümers und Investors Rafael Zeller, einem Bornaer Unternehmer, und er „wäre heute auch schon gerne viel weiter“, gibt er der LVZ Auskunft. „Vielleicht war der Spatenstich im Januar 2015 doch etwas zu früh.“ Für Mai sei nun der zweite Baustart geplant, und dann werde man „relativ zügig zwei Häuser stehen sehen“, verspricht er.

Die Verzögerungen haben seinen Angaben zufolge mehrere Ursachen: „Es gab ein paar unvorhergesehene bauliche und behördliche Auflagen sowie planerische Änderungen, die längere Zeit in Anspruch nahmen.“ Damit spricht er vor allem den Baugrund an. Auf dem Areal stand vorher die alte Brauerei mit mehreren großräumigen Kellern, die aufwändig verfüllt und verdichtet und für die mehrere statische Messungen angefertigt werden mussten. „Seit Ende Februar haben wir nun alle Auflagen erfüllt und abgearbeitet“, erklärt Schönfeld weiter.

Doch die Zwangspause zog sich noch etwas länger hin, da die bauausführende Firma Florack „nicht gleich nahtlos anfangen konnte“. Sie habe natürlich weitere Baustellen und könne dort nicht alles stehen und liegen lassen. Ab Mai soll die Baustelle nun ihren zweiten Frühling erleben. Florack stehe „mit voller Kapelle“ zur Verfügung und es werde schnell etwas zu sehen sein, stellt Tobias Schönfeld in Aussicht.

Errichtet werden in der Lausicker Straße zwei barrierefreie Mehrfamilienhäuser, die in V-Form zueinander stehen und miteinander verbunden sind. Nach heutigem Planungsstand entstehen 41 Wohnungen mit jeweils zwischen 55 und 100 Quadratmetern, die sich auf das Erdgeschoss und die drei Obergeschosse verteilen. „Sie verfügen über Fußbodenheizung, sind rollstuhlgerecht, also barrierefrei eingerichtet und mit einem Notrufsystem ausgestattet“, erläutert Schönfeld und schränkt gleichzeitig ein: „Es handelt sich nicht um ein Pflegeobjekt oder betreutes Wohnen. Es ist ein klassisches Mehrfamilienhaus, bezugsfertig im zweiten Quartal 2017.“ Die Außenanlagen sollen mit Grünflächen und Sitzecken gestaltet werden.

Seit dem ersten Spatenstich im Januar 2015 stößt der Bau auf großes Interesse. „Fast 80 Prozent der Wohnungen sind bereits fest reserviert und die Vormietverträge geschlossen“, so Tobias Schönfeld. Darüber hinaus gebe es reichlich weitere Anfragen.

Von Kathrin Haase

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Wenn die Berndorfer feiern, dann richtig. Wer hier vor dem Morgengrauen das Feld räumt, muss sein Ansehen erst wieder mühsam aufpolieren. Doch Übung macht bekanntlich den Meister, und wer bei der 600-Jahr-Feier des Ortes im September ganz vorne mit dabei sein will, kann jetzt schon mit dem Training beginnen.

23.04.2016

Zweieinhalb Jahre ist es her, da wurde in Thierbach der erste Teil eines groß angelegten Bauvorhabens beendet: Grundhafter Straßenbau und gleichzeitig der Anschluss an die zentrale Abwasserentsorgung. In diesem Jahr geht es weiter, aber die Stadt kann mit dem Straßenbau voraussichtlich noch nicht mitziehen.

06.04.2018

Dass Flüchtlingskinder sofort nach ihrer Ankunft hier integriert werden müssen, steht außer Frage. Oberstufenschüler des Wiprecht-Gymnasiums in Groitzsch nehmen das wörtlich und haben Anfang des Schuljahres das Projekt „Grenzenlos“ initiiert. Sie bieten seitdem Sprachspiele für Kinder an, interkulturelle Feiern und nun auch Stadtrundgänge für die Familien.

23.04.2016
Anzeige