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Borna Bauspielplatz am Blauen Hecht
Region Borna Bauspielplatz am Blauen Hecht
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17:01 23.01.2013
Borna

Dabei sollen sowohl Jugendliche als auch Senioren mit einbezogen werden. Der Blaue Hecht oder vielmehr die Fläche westlich des Marktplatzes, wo der historische Gasthof einstmals stand, ist eine zentrale innerstädtische Brache. Gepflegt zwar, weil im Sommer mit Gras bewachsen, aber unbebaut. Und niemand kann sagen, wie lange das so bleibt, auch wenn immer mal wieder von Plänen der Rathausspitze, dort ein Verwaltungsgebäude zu bauen, zu hören ist. „Bis aber etwas passiert, wollen wir die Fläche nutzen", sagt Jugendreferent Rabold. Als Bauspielplatz, wie es bereits vor Jahresfrist geschehen sollte. Das habe sich seinerzeit zerschlagen, weil das Kinder- und Jugendparlament neu gewählt wurde und somit wichtige Protagonisten in der Sache ausschieden beziehungsweise neu angelernt werden mussten. Jetzt aber sei eine kostengünstige Belebung des Areals realistisch, so Rabold. Nicht durch den Bau eines konventionellen Spielplatzes, sondern vielmehr durch die aktive (Mit-)Gestaltung durch die Nutzer selbst. Beziehungsweise mit Hilfe von Senioren. Denkbar sei etwa, einen Naturzaun anzulegen, der auch Tieren wie Bienen und Ameisen oder auch Katzen einen Unterschlupf biete, so Rabold. Oder es könnten Plasteflaschen, wie sie allenthalben für Mineralwasser und andere Getränke üblich sind, mit Sand gefüllt werden und dann als Baumaterialien dienen. „Da ließe sich vielleicht eine kleine Hütte bauen." Für möglich hält der städtische Jugendreferent auch die Errichtung einer kleinen Sitzecke für Kinder wie Senioren. Worum es gehe, sei die Schaffung einer Anlaufstelle für Besucher in der Innenstadt und konkret auf dem Markt. Zunächst sei daran gedacht, den Teil der Fläche zu nutzen, der in Richtung Mühlgasse liegt. Schließlich, sagt Rabold, müsse auch darauf geachtet werden, dass das große Wandbild, das die Bornaer Wohnbau- und Siedlungsgesellschaft in der Bahnhofstraße hat malen lassen, nicht verbaut werde. In jedem Fall solle etwas wachsen, was sich bei Bedarf, also im Falle eines noch nicht sichtbaren Investors/Interessenten an der Hechtfläche, ohne Scherzen beseitigen ließe. Bis dahin allerdings könnten noch Jahre vergehen. So lange könnte sich der Bauspielplatz als Anlaufpunkt etablieren. Mit Betreuung, wie sich der Jugendreferent vorstellen könnte. Womöglich fänden sich Senioren, die eine gewisse Aufsicht übernehmen würden, während die Eltern ihre Sprösslinge in der Zeit ihrer innerstädtischen Erledigungen auf dem Hechtgelände spielen lassen. Womöglich in einem Sandkasten, der im Winter zu einer Eislauffläche werden könnte. © Standpunkt Seite 25

Nikos Natsidis

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