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Borna Baustart für Kanal in Elstertrebnitz – Fahrbahn wird nur Provisorium
Region Borna Baustart für Kanal in Elstertrebnitz – Fahrbahn wird nur Provisorium
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12:00 19.08.2017
Im Elstertrebnitzer Ortsteil wird der 6. Bauabschnitt beim Kanal- und Straßenbau gestartet. Quelle: Jens Paul Taubert
Elstertrebnitz

Am Montag startet die Gemeinde Elstertrebnitz den 6. Bauabschnitt beim Kanal- und Straßenbau. Im Ortsteil Costewitz (F-Dorf) werden die Hauptleitung weitergeführt und weitere Grundstücke ans Abwassersystem zur zentralen Kläranlage angebunden. Im Haushaltplan ist das Projekt mit 307 000 Euro verankert, womit es die größte Investition der Kommune 2017 ist.

Ursprünglich war von einem Beginn im Mai ausgegangen worden, bei der Auftragsvergabe war dann vom Juli die Rede gewesen. „Aber das Ganze hat sich etwas verzögert, weil die Baufirma noch andere Vorhaben abarbeiten musste“, sagte Doris Käseberg vom Ingenieurbüro R & H Umwelt aus Groitzsch. Die Bauzeit ist bis zum November veranschlagt. Dann sollen rund 350 Meter Schmutzwasserkanal, 50 Meter Druckleitung und eine Pumpstation im Boden sowie Hausanschlüsse für mehr als 70 Einwohner erneuert sein. Zudem will der Zweckverband Wasser/Abwasser Bornaer Land ein Teilstück der Trinkwasserleitung austauschen, wofür er anteilig die Kosten trägt. Und der Abwasserzweckverband „Weiße Elster“ steuert 116 000 Euro bei, sodass an Elstertrebnitzer Eigenmitteln noch circa 142 000 Euro veranschlagt sind.

Allerdings, so Käseberg, wird der Bauabschnitt in diesem Jahr nicht komplett fertiggestellt. Der Einbau des Regenwasserkanals und der grundhafte Straßenbau werden verschoben. Gräben und Fahrbahn werden jedoch natürlich geschlossen, wenn auch zunächst provisorisch. Die eigentlichen Bauarbeiten führt die Firma Straßen- und Tiefbau aus Eilenburg aus, die schon mehrere solcher Projekte für die Kommune erledigte. Für Pumpstation und Druckleitung ist das Unternehmen PVS Pumpenreparatur-, Vertrieb- und komplexe Anlagen-Service GmbH Espenhain zuständig.

Elstertrebnitz erneuert seit Mitte der 1990er-Jahre Stück für Stück sein Straßennetz und schließt die Grundstücke an die zentrale Kläranlage an. Letzteres soll 2020 abgeschlossen werden (bis auf wenige Ausnahmen am Rand), fordert das Abwasserbeseitigungskonzept der Kommune. Von insgesamt zwölf Kilometer Fahrbahn stehen noch etwa 1,1 Kilometer aus, hatte Bürgermeister David Zühlke (CDU) dazu zu Jahresbeginn gesagt.

Von Olaf Krenz

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