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Borna Bauträger plant noch 30 weitere Einfamilienhäuser in Großdeuben
Region Borna Bauträger plant noch 30 weitere Einfamilienhäuser in Großdeuben
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17:49 19.02.2016
Zehn der zwölf Häuser im ersten Abschnitt des Baugebietes Lindenstraße in Großdeuben stehen schon. Weitere 30 im zweiten Abschnitt könnten folgen. Quelle: Julia Tonne
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Böhlen/Großdeuben

Für drei Familien ist der Böhlener Stadtteil Großdeuben seit einigen Tagen und Wochen neue Heimat. Auf ihre Nachbarn müssen sie auch nicht mehr lange warten, die nächsten Umzugswagen haben sich im Baugebiet Lindenstraße bereits angekündigt. Nun will der Bauträger Claude Böhler, der den ersten Bauabschnitt mit zwölf Grundstücken bereis vollständig verkauft hat, das Gebiet noch deutlich ausweiten. 30 weitere Einfamilienhäuser könnten hier entstehen.

Den ersten Grundstein für das Vorhaben hat der Technische Ausschuss diese Woche bereits gelegt. Wie Bauamtsleiterin Katrin Aust erklärte, sei es durchaus machbar, das im Flächennutzungsplan als Mischgebiet ausgewiesene Areal in ein reines Wohngebiet umzuwandeln. „Ein Gewerbegebiet können wir in dem Bereich ohnehin nicht mehr entwickeln“, sagte sie. Von daher riet sie dem Ausschuss, der Umwandlung von Misch- in Wohngebiet zuzustimmen und die Entscheidung dem Stadtrat mitzuteilen, der dann das letzte Wort hat.

Im zweiten Bauabschnitt könnten dann die von Böhler geplanten 30 Eigenheime realisiert werden, im Mischgebiet hätten lediglich 20 Einfamilienhäuser gebaut werden dürfen. Der Bauträger hofft nun, dass der Rat die Umwandlung beschließt. „Die Nachfrage nach den Grundstücken ist riesig“, sagt der 67-Jährige. Die zwölf Grundstücke im ersten Abschnitt seien bereits nach einem Jahr verkauft gewesen, zehn Häuser stehen schon. Baubeginn für das erste Eigenheim war im Mai vergangenen Jahres. Die Erschließung des Areals verlief parallel dazu. Letzter Schritt der Erschließung ist der Bau der Planstraße, der im März beginnt.

Dort, wo später weitere Eigenheime entstehen sollen, gibt es derzeit noch Brachflächen und einstige Werkshallen, die mit zum Böhlerschen Autohandel gehören. Böhler hofft, dass die Erschließung des zweiten Abschnitts in einem Jahr starten kann, und vermutlich werden diese und die Bauarbeiten an den ersten Häusern wieder zeitgleich erfolgen. Zehn Interessenten gibt es bereits, der Preis für die Grundstücke – zwischen 600 und 900 Quadratmeter groß – liegt bei 180 Euro pro Quadratmeter. Vorgaben bezüglich des Baustils gibt es keine – „dadurch wirkt das ganze Gebiet viel lebendiger“, betont der Bauträger.

Etwa 800 Meter lang ist das Gebiet, das Böhler entwickelt. Die Zugangsstraße, sozusagen die verlängerte Straße des Friedens, bekommt in absehbarer Zeit den Namen Zeschwitzer Straße. Durchgangsverkehr wird es nicht geben, der Weg endet in einer Sackgasse. Nicht nur die ruhige Verkehrslage ist es, was viele hierher zieht. Vielmehr punktet Großdeuben mit einem Kindergarten, einem freien Gymnasium und der guten S-Bahn-Anbindung, die durch die Baumaßnahmen der Deutschen Bahn (die LVZ berichtete mehrfach) noch deutlich besser werden dürfte.

Die Planungen für ein früheres Wohnheim für Studenten an der Lindenstraße liegen bei Böhler ebenfalls schon auf dem Tisch. Zusammen mit seiner Tochter Diana, die das Hostel und mehrere Ferienwohnungen in dem Gebiet betreibt, könne er sich vorstellen, weitere Ferienwohnungen zu entwickeln.

Von Julia Tonne

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