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Beach-Volleyball punktet bei den Bornaern – Stadt träumt jetzt von Strandsport

Freizeit-Turnier Beach-Volleyball punktet bei den Bornaern – Stadt träumt jetzt von Strandsport

Nach dem Borna City Beach ist vor dem City Beach: Die Veranstalter Städtische Werke und Bornaer Wohnbau- und Siedlungsgesellschaft ziehen eine durchweg positive Bilanz der neun ereignisreichen Tage. Und vielleicht entwickelt sich ja Borna gar zum Sand- und Strandsportzentrum, die Planungen für 2018 haben jedenfalls begonnen.

Nicht nur neun Tage, sondern mehrere Wochen Borna City Beach: das ist eine Idee für das Areal am Breiten Teich.

Quelle: Julia Tonne

Borna. Bis Ende dieser Woche dürfte von den 900 Tonnen Sand auf dem Areal am Breiten Teich nicht viel übrig bleiben, denn die Abhol-Aktion hat bereits begonnen. Wer Sandkästen auffüllen will oder noch etwas Baumaterial braucht, kann mit Schubkarren und Anhängern vorfahren. Damit ist die dritte und diesjährige Auflage des Borna City Beach endgültig vorbei. And the winner is: “Zssg“. Die Hobby-Beachvolleyballer mit gleichem Namen setzten sich nach leidenschaftlichem Kampf im Jedermann-Turnier während der dritten Auflage von „Borna City Beach“ gegen 17 weitere Teams durch.

Doch nach dem Sandvergnügen ist vor der nächsten Beach-Sause. Denn schon jetzt beginnen die ersten Planungen bei den Veranstaltern, Städtische Werke Borna (SWB) und Bornaer Wohnbau- und Siedlungsgesellschaft (BWS), für die vierte Runde des mehrtägigen Ereignisses.

Kein Wunder, dass die beiden Veranstalter bereits in den Startlöchern stehen, schließlich gab es von Sportlern, Firmen und zahlreichen Strandfans nur Lob für den vergangenen Borna City Beach – und Vorschläge, was noch machbar ist. „Während der Turniere und auch beim Sommerkino kamen immer wieder Besucher mit den verschiedensten Ideen auf mich zu“, sagt Marko Nickel von den Stadtwerken, der sozusagen das Zepter in der Hand hatte. Eine davon: „Food Volley“, also eine Sportart wie Beachvolleyball, die allerdings nicht mit den Armen gespielt wird, sondern mit den Beinen. Auch ein Bundesligaspieler wurde bei Nickel vorstellig, um ihn von einem Beach-Soccer-Feld zu überzeugen, was im nächsten Jahr nicht fehlen dürfe. „Die Mannschaft würde hier sogar regelmäßig trainieren, da die Spieler aus Leipzig und Chemnitz kommen und sich hier quasi mittig treffen könnten“, erklärt Nickel. Das Spielfeld sei so groß wie drei Beachvolleyball-Felder, das bei Bedarf umgebaut werde.

Gut besucht waren nach Aussage von Nickel vor allem die Sommerkino-Abende, das Firmenturnier und die Partynächte, eines aber hat den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung gemacht: das wechselhafte Wetter. „Was wir auf jeden Fall nächstes Jahr anders machen werden: den Sand erst später anliefern lassen“, sagt er. Der Regen habe ihm doch ordentlich zugesetzt. Sehr zur Freude der Kinder, die Kleckerburgen bauen konnten, und durchaus auch zum Vergnügen der Spieler, für die Wettkämpfe und Trainingseinheiten zur Schlammschlacht wurden.

Kleiner Wermutstropfen: Zahlreiche Volleybälle werden vermisst, ebenso rund 20 Liegestühle. „Die werden wir wohl nächstes Jahr gegen Pfand ausgeben“, macht Nickel deutlich, der mit den Besucherzahlen und den Rückmeldungen der Sportler sehr zufrieden ist. Er hofft, dass der Borna City Beach 2018 erneut auf dem Areal am Breiten Teich stattfinden kann – mit noch mehr Aktionen und Sportarten. Und vielleicht wartet die dann vierte Runde auch mit noch mehr Tagen auf. Welche das sein werden, steht noch nicht fest. Zur Debatte stehen einerseits die Tage rund um die Fußball-Weltmeisterschaft, weil die Spiele per Leinwand übertragen werden könnten, andererseits die Zeit im August. „Und wenn es richtig gut läuft, gibt es den City Beach von Juni bis August – oder noch länger“, träumt Nickel. Borna habe durchaus das Potenzial, „Sand- und Strandsportzentrum“ des Landkreises zu werden.

Von Julia Tonne

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