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Borna Beatles-Look: Pilzköpfe nicht mehr „Yesterday“
Region Borna Beatles-Look: Pilzköpfe nicht mehr „Yesterday“
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22:00 20.03.2012
Katrin Abrahamczyk aus Lippendorf lässt sich von der Neukieritzscher Friseurin Jacqueline Franz sommerlich-flott verwandeln. Quelle: Hartmut Karich
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Die Kreishandwerkerschaft und die Friseurinnung des Landkreises Leipzig hatten am Montagabend ins Kulturhaus Großstolpen eingeladen, um ihren Mitgliedern und interessierten Gästen die modischen Trends der neuen Saison in Sachen Haarschnitt und Kosmetik vorzustellen.

Nicht nur die Musiklegenden aus Liverpool sind en vouge. Auch der 80er-Jahre-Style möchte die Köpfe der Damen erobern. „Aktuell umgesetzt jeweils mit bewussten Stilbrüchen, die mit den Formen und Farben spielen", ergänzte Katrin Walther. Sie leitet die Zwenkauer Filiale der Friseur GmbH Böhlen und ist Vorsitzende des Gesellenprüfungsausschusses der Handwerkskammer zu Leipzig.Für die Herren hatte sie ebenfalls eine griffige Botschaft parat: „Männerköpfe verabschieden sich von der Akkuratesse." Der Bad Lausicker Friseurmeister Marko Peukert demonstrierte dies an André Hepke. Das 25-jährige Model, das ebenfalls aus der Kurstadt kommt, ist professioneller Breakdancer bei der Chemnitzer Formation „Söhne des Kreises". „Ich probiere gern etwas Neues", sagte er. „Und ein kurzer, variabler Schnitt ist praktisch fürs Tanzen." Peukert erklärte: „Das Deckhaar bleibt länger, die Übergänge zu den kürzeren Seitenpartien werden bewusst hart geschnitten. So entsteht ein starker Undercut. Das Deckhaar bekommt außerdem eine ungleichmäßige Struktur, unterschiedliche Längen, so dass man es vielseitig frisieren kann."Drei weitere Tische standen an diesem Abend in der Saalmitte. Bei Jacqueline Franz, Chefin von „Jacquelines Haarstudio" in Neukieritzsch, hatte Katrin Abrahamczyk aus Lippendorf Platz genommen. „Es wird ein ganzes Stück kürzer und auch heller", war sie sich der bevorstehenden Verwandlung bewusst. „Lang und kurz, alles ist erlaubt. Aber die Farben sind ganz natürlich, helle Brauntöne oder ein sommerliches Blond. Da ist Helene Fischer gerade das große Vorbild", sagte Franz.Bei ihrer Mitarbeiterin Jeannette Kalippke saß Kristiane Becker aus Lucka auf dem Stuhl. Auch ihr Haar wurde kürzer und heller. „Ein abgestufter Oberkopf", beschrieb die Friseurin ihre Handgriffe. „Schön, die hellere Farbe, das lassen wir jetzt den Sommer über so", kommentierte Becker hinterher zufrieden beim Blick in den Spiegel.Das Make-up „Flamingo Queen" zauberte Susan Hoffmann, die in Neukieritzsch einen Kosmetik-Salon betreibt, ihrer Schwester Ivonne aufs Gesicht. „Die Lippen werden rosa geschminkt, die Augen-Partie gelb-orange. Auch andere Töne sind möglich, auf jeden Fall aber dezent", beschreibt sie die Saisonfarben. „Abends kann es allerdings ruhig etwas kräftiger sein."Drei Wochen zuvor hatten sich die Akteure auf einem Info-Treffen des Friseurhandwerks mit den neuen Trends vertraut gemacht. In Großstolpen gaben sie nun ihr Wissen auf anschauliche Weise weiter. Eröffnet wurde die Veranstaltung elegant-sportlich. Susann Jehnichen und Sebastian Meyer vom Tanzsportzentrum Borna/Neukirchen präsentierten rassige lateinamerikanische Tänze.„Ein rundum gelungener Abend", freute sich Ingo Schöne, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft des Landkreises Leipzig. „Und es ist wohlgemerkt eine öffentliche Veranstaltung. Alle Mode-Interessenten sind also auch künftig herzlich dazu eingeladen. Die nächste Vorführung wird im Herbst stattfinden, wahrscheinlich Anfang Oktober."

Hartmut Karich

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