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Beim Röthaer Adventsbastelen finden Generationen zusammen

Freizeit Beim Röthaer Adventsbastelen finden Generationen zusammen

Ein Teil des Röthaer Heimatmuseums verwandelte sich am Sonnabend zur Bastelstraße. Viel Trubel herrschte von Beginn des traditionellen Adventsbastelns an, kleine Künstler kamen mit Eltern oder Großeltern, die gerne selbst Hand anlegten.

Marie und Valentin (v.r.) kommen regelmäßig zum Basteln, um sich neue Ideen zu holen.

Quelle: Gislinde Redepenning

Rötha. Ein Teil des Röthaer Heimatmuseums verwandelte sich am Sonnabend zur Bastelstraße. Viel Trubel herrschte von Beginn des traditionellen Adventsbastelns an, kleine Künstler kamen mit Eltern oder Großeltern, die gerne selbst Hand anlegten.

Es duftet nach Tannen- und Fichtennadeln. Unmengen Kartons und Kisten verlocken mit kunterbunten Schätzen, aus denen die schönsten Gestecke gezaubert werden dürfen. Bunte Bänder und Kerzen in allen Größen, glitzernde Kugeln und Strohsterne, Deko-Artikel aller Art liegen bereit.

Ina Heise und ihre Helferinnen sind ständig gefragt. Sie haben die Vorbereitungen getroffen, Steckmasse zurechtgeschnitten und feste Drähte in die Kerzen hineingeschoben, damit sie später sicher stehen.

Seit mehr als zehn Jahren bieten sie das traditionelle Basteln an. Über das ganze Jahr hinweg sind sie auf der Jagd nach Schnäppchen und freuen sich über zahlreiche Spenden. „Wir nehmen einen Unkostenbeitrag von drei Euro, aber die meisten Besucher sind viel großzügiger“, freut sich Heise über den Zuspruch. „Davon kaufen wir Material. Wir wollen keinen Gewinn machen.“

Marie (11) und Valentin (9) gehören zu den regelmäßigen Besuchern. Obwohl sie auch zu Hause gerne basteln, kommen sie immer wieder gerne her. „Hier bekommt man viele neue Ideen“ findet Marie. „Und es gibt eine so große Auswahl.“ Außerdem werde der Nachmittag von sehr netten, engagierten Leuten betreut, betont Oma Gisela Heuß, die den beiden beim Zusammenfügen der grünen Zweige über die Schulter schaut.

In der Wichtelwerkstatt ist der Tisch reich mit allem gedeckt, was zum Anfertigen eines der putzigen Männchen zum Hinstellen oder Aufhängen gebraucht wird: handgestrickte Mützchen und Zylinder, Filz zum Ausschneiden von Kragen, Holzplatten und Kordeln, bunte Kugeln, Kulleraugen und Heißklebepistolen. Zwischen Gabriele Schwarze und Käthe Größel, Fachfrauen in Sachen Wichtel, hat der achtzehnjährige Erik Wilde Platz genommen. Die Figuren findet er sehr witzig und bastelt sie als Geschenk für seine Eltern. „Ich bin eigentlich Leipziger, aber vor fünf Jahren nach Rötha gezogen und fühle mich sehr mit der Stadt verbunden“, erzählt er. „Seit Jahren bin ich bei jedem Fest mit dabei und überlege, in den Heimatverein einzutreten.“ Wer nicht bastelt, darf malen. Unter den Vorlagen aus Gips sind Kerzenleuchter mit weihnachtlichen Motiven der Renner. Joanna (7) und Lena (8) schwingen gekonnt mit viel Geduld und Liebe zum Detail die Pinsel und lassen ihrer Fantasie beim Gestalten freien Lauf.

Von Gislinde Redepenning

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