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Borna Beratung zu Verbindung Pegau - Hohenmölsen
Region Borna Beratung zu Verbindung Pegau - Hohenmölsen
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17:50 19.05.2015
Kurze Wege nach Hohenmölsen: Die Wählervereinigung Pro Pegau wünscht sich, dass den vielen Worten nun endlich Taten folgen. Quelle: Privat
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Pegau

Darüber informierte Pro-Pegau-Stadtrat Horst Gutzschebauch gegenüber der LVZ.

Seine Wählervereinigung unterstützt diese Bemühungen. "Wir müssen uns vor Augen führen, was für eine Lücke der Tagebau Profen gerissen hat. Die direkte Verbindung, wie sie bis 1967 durch die B 176 bestand, beträgt nur fünf Kilometer. Momentan müssen wir nach Hohenmölsen eine Umleitung von über 20 Kilometer in Kauf nehmen. Das können wir nicht länger akzeptieren", sagte Gutzschebauch.

Der Stadtrat kritisierte das "ständige Vertrösten" bei diesem Projekt. Man brauche einen verlässlichen und zeitnahen Trassenverlauf für den Lückenschluss. Pro Pegau favorisiert die Einbindung in die S68 am Bahnübergang Zauschwitz, um das Gewerbegebiet mit einzubinden und zu stärken. Der Korridor für die Straße nach Hohenmölsen müsse jetzt festgelegt werden, damit nicht unvorteilhafte und bürgerunfreundliche Fakten geschaffen werden.

Laut Braunkohleplan Profen und den zugehörigen Rahmenbetriebsplänen wäre eine Realisierung noch vor 2020 möglich, sagte Gutzschebauch.

Der Braunkohlenausschuss unter Vorsitz von Landrat Gerhard Gey, der Regionale Planungsverband Westsachsen und die Bürgermeister von Borna, Weißenfels, Hohenmölsen und Pegau würden dieses Projekt unterstützen. Allerdings müssten den Worten jetzt auch Taten folgen. Zudem wäre es wünschenswert, wenn sich auch die regionalen Bundestagsabgeordneten den Unterstützern anschließen würden, so der Pegauer.

Im November vergangenen Jahres hatte Bernd Sablotny vom sächsischen Wirschaftsministerium bei einer Veranstaltung in Groitzsch zu diesem Projekt Stellung bezogen und klar gesagt: Ein Lückenschluss zwischen Pegau und Hohenmölsen stehe für Bund und Land nicht auf der Agenda. Die Trasse habe eher die Funktion einer Gemeinde- oder Kreisstraße. Daher müsse das Projekt auf kommunaler Ebene ausdiskutiert werden. Pro Pegau hatte diese Ansicht damals kritisiert und die länderübergreifende Straßenverbindung betont.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.02.2013

Carell-Domröse, Claudia

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