Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Beratung zu Verbindung Pegau - Hohenmölsen

Beratung zu Verbindung Pegau - Hohenmölsen

Schon lange wird über die direkte Straßenverbindung zwischen Pegau und Hohenmölsen gesprochen. Noch in diesem Monat soll ein Treffen mit dem Regionalen Planungsverband, der Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH (Mibrag) und den Anrainerkommunen stattfinden, um die weitere Entwicklung des Projektes zu erörtern.

Voriger Artikel
Groitzsch: Lücke beim Bundesfreiwilligendienst
Nächster Artikel
Neues System und alte Probleme

Kurze Wege nach Hohenmölsen: Die Wählervereinigung Pro Pegau wünscht sich, dass den vielen Worten nun endlich Taten folgen.

Quelle: Privat

Pegau. Darüber informierte Pro-Pegau-Stadtrat Horst Gutzschebauch gegenüber der LVZ.

Seine Wählervereinigung unterstützt diese Bemühungen. "Wir müssen uns vor Augen führen, was für eine Lücke der Tagebau Profen gerissen hat. Die direkte Verbindung, wie sie bis 1967 durch die B 176 bestand, beträgt nur fünf Kilometer. Momentan müssen wir nach Hohenmölsen eine Umleitung von über 20 Kilometer in Kauf nehmen. Das können wir nicht länger akzeptieren", sagte Gutzschebauch.

Der Stadtrat kritisierte das "ständige Vertrösten" bei diesem Projekt. Man brauche einen verlässlichen und zeitnahen Trassenverlauf für den Lückenschluss. Pro Pegau favorisiert die Einbindung in die S68 am Bahnübergang Zauschwitz, um das Gewerbegebiet mit einzubinden und zu stärken. Der Korridor für die Straße nach Hohenmölsen müsse jetzt festgelegt werden, damit nicht unvorteilhafte und bürgerunfreundliche Fakten geschaffen werden.

Laut Braunkohleplan Profen und den zugehörigen Rahmenbetriebsplänen wäre eine Realisierung noch vor 2020 möglich, sagte Gutzschebauch.

Der Braunkohlenausschuss unter Vorsitz von Landrat Gerhard Gey, der Regionale Planungsverband Westsachsen und die Bürgermeister von Borna, Weißenfels, Hohenmölsen und Pegau würden dieses Projekt unterstützen. Allerdings müssten den Worten jetzt auch Taten folgen. Zudem wäre es wünschenswert, wenn sich auch die regionalen Bundestagsabgeordneten den Unterstützern anschließen würden, so der Pegauer.

Im November vergangenen Jahres hatte Bernd Sablotny vom sächsischen Wirschaftsministerium bei einer Veranstaltung in Groitzsch zu diesem Projekt Stellung bezogen und klar gesagt: Ein Lückenschluss zwischen Pegau und Hohenmölsen stehe für Bund und Land nicht auf der Agenda. Die Trasse habe eher die Funktion einer Gemeinde- oder Kreisstraße. Daher müsse das Projekt auf kommunaler Ebene ausdiskutiert werden. Pro Pegau hatte diese Ansicht damals kritisiert und die länderübergreifende Straßenverbindung betont.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.02.2013

Carell-Domröse, Claudia

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Borna
  • Zeitung in Schulen

    Herzlich willkommen bei den Schulprojekten der Leipziger Volkszeitung und ihrer Regionalausgaben. mehr

  • Angestupst
    Mikrologo Angestust

    Die aktuelle Förderrunde der Aktion „Angestupst“ von LVZ und Sparkasse Leipzig ist beendet. So haben Sie abgestimmt! mehr

  • LVZ-Fahrradfest
    Logo LVZ-Fahrradfest

    LVZ-Fahrradfest 2016: Sehen Sie hier einen Rückblick mit vielen Fotos von allen Starts, Videos und mehr. mehr

  • 24 Stunden in der Region

    Firmen und Unternehmen in der Region Leipzig stellen sich vor. mehr

  • TAW - Technische Akademie Wuppertal
    TAW  - Technische Akademie Wuppertal

    Ein Werbespecial der LVZ für die Technische Akademie Wuppertal mit Infos zum breitgefächerten Angebot. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Great Barrier Reef" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Great Barrier Reef im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr