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Bergbau: Dokmitt-Verein will 100 neue Mitglieder gewinnen

Dokumentationszentrum Bergbau: Dokmitt-Verein will 100 neue Mitglieder gewinnen

Auf einen Schlag will der Förderverein zum Aufbau des Dokumentationszentrums Industriekulturlandschaft Mitteldeutschland (Dokmitt) seine Mitgliederzahl vervielfachen. Zudem strebt er neue Partnerschaften sowie Fördermittel des Bundes an.

Blick vom Aussichtspunkt Deutzen auf den Tagebau Schleenhain.
 

Quelle: Jens Paul Taubert

Borna/Grimma.  Am 25. April wird es konkret. Dann lädt der Förderverein zum Aufbau des Dokumentationszentrums Industriekulturlandschaft Mitteldeutschland (Dokmitt) 100 potenzielle Vereinsmitglieder nach Hohenmölsen ein. Darauf verständigten sich die aktuellen Angehörigen des Vereins nach Angaben von Walter Christian Steinbach kürzlich auf seiner Versammlung in Leipzig. Der langjährige frühere Leipziger Regierungspräsident ist Vorsitzender des Vereins.

In Hohenmölsen – eine Stadt im anhaltinischen Burgenlandkreis, deren Gebiet an Pegau und Elstertrebnitz (beide Landkreis Leipzig) angrenzt und massiv vom Braunkohlentagebau Profen betroffen ist – werden jeweils 50 Interessenten aus Sachsen und Sachsen-Anhalt erwartet. Sie erfahren von Andreas Berkner, dem Leiter der Regionalen Planungsstelle des Regionalen Planungsverbandes Westsachsen, was der Verein will, der Mitte September im Bornaer Rathaus gegründet wurde. Außerdem, so Steinbach weiter, sollen Themenfelder abgesteckt werden, die der Verein bei der Dokumentation der Geschichte des mitteldeutschen Bergbau- und Industriereviers künftig besetzen will. Dazu gehören etwa Geologie, Braunkohle sowie auch das Leipziger Neuseenland. Für jedes der insgesamt zehn Themenfelder sollen noch Kooperationspartner aus Wissenschaft, Forschung und dem Museumsbereich gefunden werden. So will der Verein beim Thema Archäologie mit dem Sächsischen Landesamt für Archäologie in Dresden zusammenarbeiten.

Vorgesehen ist auch die Beantragung von Fördermitteln beim Bundesbildungsministerium, erklärte der Dokmitt-Chef weiter. Und Steinbach macht deutlich, dass neben Sachsen und Sachsen-Anhalt auch die Region Altenburg mit einbezogen werden soll, die gleichfalls eine Bergbau-Vergangenheit hat.

www.dokmitt.de

Von Nikos Natsidis

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