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Bergbausanierung: 44,5 Millionen Euro für Westsachsen

Bergbausanierung: 44,5 Millionen Euro für Westsachsen

Noch herrscht Winterruhe auf den meisten Sanierungsbaustellen des Bergbaus. Durch den langen und strengen Winter seien zeitliche Verzögerungen durchaus möglich, sagt Grit Uhlig, die LMBV-Chefin in Mitteldeutschland.

Borna/Leipzig. Für Westsachsen verfügt sie in diesem Jahr über ein Budget von 44,5 Millionen Euro, annähernd so viel 2009.

 „Wir hoffen, dass der Winter bald vorbei ist“, so die Sanierungsbereichsleiterin der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltung (LMBV). Immerhin sollen in diesem Jahr in Mitteldeutschland 71,3 Millionen Euro umgesetzt werden, fast zwei Drittel davon in Westsachsen und damit auch im Leipziger Südraum. Unterschieden wird in Grundsanierung, Abwehr des Grundwasseranstiegs und Paragraf-Vier-Maßnahmen. In die Grundsanierung der einstigen Tagebaue fließen in diesem Jahr 26 Millionen Euro nach Westsachsen. Allerdings neigen sich diese Arbeiten „sukzessive dem Ende“, wie Uhlig verdeutlicht. Nördlich von Borna soll die sogenannte Vorflutanbindung von Hainer und Haubitzer See an die Pleiße beendet werden. Weitergeführt wird hier laut Uhlig auch der Bau der Wege, insgesamt sollen 2010 asphaltierte Wege in einer Länge von sechs Kilometer hinzukommen. Südlich von Borna liegt der Haselbacher See. Dessen Wasserspiegel soll künftig mit Pleißewasser stabilisiert werden weshalb in diesem Jahr für etwa eine Million Euro eine Überleitung errichtet wird. Zudem soll im Frühjahr zum vierten Mal mit einem Sanierungsschiff Kalksteinmehl im See verteilt werden, um das Wasser weiter zu neutralisieren. Schwerpunkte hat die LMBV auch für die früheren Tagebaue Espenhain und Zwenkau gesetzt. Zur Bekämpfung der Folgen des Grundwasserwiederanstieges stehen in Westsachsen 11,5 Millionen Euro zur Verfügung. Schließlich die sogenannte Edelsanierung, also Projekte zur Erhöhung der Attraktivität der sich wandelnden Bergbaulandschaft. Uhlig kann dafür in diesem Jahr in Westsachsen sieben Millionen Euro in die Hand nehmen. Etwa die Hälfte des Geldes fließt in die drei bedeutendsten Projekte: Der Kurs 1, auf dem künftig Boote vom Leipziger Stadthafen bis zum Cospudener See schippern können, das auf dem Störmthaler See schwimmende Kirchlein Vineta und der Bergbau-Technik-Park an der Autobahn 38. Weitere Erläuterungen zu den Sanierungsvorhaben und Hintergründe sind in der Bornaer Ausgabe der Leipziger Volkszeitung vom Mittwoch zu lesen.

Frank Prenzel

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