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Borna Bergforth tritt erneut als SPD-Kreischef an
Region Borna Bergforth tritt erneut als SPD-Kreischef an
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05:01 31.03.2018
Markus Bergforth Quelle: Andre Kempner
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Borna/Grimma

Ja, Markus macht´s noch mal. Das hat der SPD-Kreisvorsitzende Markus Bergforth (Slogan „Markus macht´s“) jetzt mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen im SPD-Kreisverband angekündigt. Damit wären, vorbehaltlich möglicher anderer Kandidaten und des Votums des Kreisparteitages am 26. Mai in Naunhof, erstmals seit zehn Jahren die Weichen für eine gewisse Kontinuität in der SPD zwischen Wurzen und Frohburg gestellt.

Dass der 52-Jährige zur Wiederwahl antritt, hat auch damit zu tun, „dass es viele gute gemeinsame Situationen in den letzten zwei Jahren gab“. Im Jahr 2016 war Bergforth Nachfolger von Ingo C. Runge geworden und hatte sich vor Jahresfrist auch in die Pflicht einer von Anfang an nur mäßig aussichtsreichen Bundestagsdirektkandidatur nehmen lassen. Eine anstrengende Zeit, die Bergforth zwar geschlaucht, aber offenkundig auch gestählt hat. Und die ihn um die wesentliche Erfahrung reicher gemacht hat, „dass man Kontinuität braucht, um bekannter zu werden“. Was dem SPD-Kreisvorsitzenden nach der mehrwöchigen Ochsentour kreuz und quer durch Landkreis mit Sicherheit gelungen ist.

Aktuell steht er 303 SPD-Mitgliedern vor, wobei es im Zuge der Diskussion um die Große Koalition in Berlin immerhin 30 Leute gab, die der Partei beigetreten sind. Über das politische Top-Thema der letztem Wochen wurde auch im SPD-Kreisverband gestritten – und zwar in einer Art und Weise, die den Parteichef durchaus stolz macht. „Das war eine faire und verantwortungsvolle Diskussion von beiden Meinungslagern.“ Deshalb sieht Bergforth, selbst Befürworter der Großen Koalition, im SPD-Mitgliederentscheid auch kein heraus geschmissenes Geld. Diese Form der Basisdemokratie habe sich gelohnt.

Für die Landkreis-SPD, als deren Herzensangelegenheit Bergforth einen gut ausgebauten Öffentlichen Personennahverkehr sieht („Ein sozialdemokratisches Thema.“) geht es in diesem Jahr darum, die Weichen für die Urnengänge im nächsten Jahr zu stellen. Dabei liege es nahe, dass in den Ortsverbänden Ausschau nach möglichen Kandidaten für die Stadt- und Gemeinderäte gehalten werde. Für die insgesamt zehn Wahlkreise für den die Kreistagswahl sollten attraktive Kandidaten ebenfalls vor Ort gesucht werden. Selbstredend hat Bergforth dabei auch Bürgermeister mit SPD-Parteibuch als Zugpferde im Blick. Das gilt auch für die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping. Bergforth: „Sie ist ein Leuchtturm der sächsischen SPD.“

Von Nikos Natsidis

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