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Borna Berufsorientierungsmesse in Borna lädt am 30. Januar ein
Region Borna Berufsorientierungsmesse in Borna lädt am 30. Januar ein
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07:00 08.01.2016
69 Unternehmen haben sich für die zwölfte Auflage der Berufsorientierungsmesse in der Bornaer Dinterschule angemeldet. Freie Restplätze gibt es noch. Quelle: Jens-Paul Taubert
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Borna

Die Berufsorientierungsmesse in der Bornaer Dinterschule geht am 30. Januar in ihre mittlerweile zwölfte Auflage. Und der Erfolg, der sich in den vergangenen Jahren eingestellt hat, setzt sich auch diesmal fort. Bereits jetzt sind 69 Firmen und Unternehmen aus der Region angemeldet, um sich Schülern vorzustellen und gleich nach potenziellen Azubis Ausschau zu halten.

Als 2005 die erste Messe dieser Art in der Dinterschule angeboten wurde, präsentierten sich gerade einmal 32 Betriebe, rund 500 Besucher kamen damals. „2015 hatten wir einen Rekord der Ausstellerzahl von 82 Firmen, die Besucher aber zählen wir längst nicht mehr“, sagt Frank Ziemann, Leiter der Dinterschule. Die Zahl sei in den vergangenen Jahren stetig größer geworden. Und auch Landrat Henry Graichen zeigt sich hinsichtlich dieser Entwicklung zuversichtlich, dass die jetzt anstehende Messe wieder zahlreiche Bewerber und Unternehmen zusammenbringt. „Vor zehn Jahren sah das Bild noch ganz anders aus, was die Berufsorientierung und -vorbereitung betrifft“, machte er bei einem Treffen des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft, der die Messe organisiert, deutlich. Bis heute habe das Thema viel mehr Aufmerksamkeit erhalten– „und das kommt letztlich allen Beteiligten zugute“.

Doch nicht nur der Umgang mit dem Thema hat sich verändert, auch die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist eine ganz andere als noch vor einigen Jahren. „Lange Zeit gab es einen Überschuss an Bewerbern, heute ist es genau umgedreht“, erklärt Eckehard Thau von der Agentur für Arbeit Oschatz beim Treffen des Arbeitskreises. Die Unternehmen stünden heute vor der großen Herausforderung, die besten Bewerber zu finden, denn die sind schon lange nicht mehr so weit gestreut wie zuvor. Und auch die Anfragen von Schulabgängern, sich in den alten Bundesländern nach Ausbildungsmöglichkeiten umzusehen, hätten rapide nachgelassen. „Wir haben etliche Firmen in der Region, die händeringend Nachwuchs suchen“, betont Thau. Das ist auch ein Anliegen der Messe: „Uns ist es wichtig zu zeigen, dass es hier unzählige Möglichkeiten gibt, eine Ausbildung zu machen“, sagt Ziemann. Entsprechend laute das Motto der Messe seit Jahren gleich: „Chancen zum Hierbleiben“.

Die Messe öffnet am 30. Januar ihre Tore von 9 bis 13 Uhr. Quelle: Jens-Paul Taubert

Ziel der Messe ist es, Vorstellungen über die Vielfalt der Ausbildungsberufe zu entwickeln, Anforderungen an die individuelle berufliche Ausbildung deutlich zu machen, den zukünftigen Fachkräftebedarf in der Region abzudecken helfen und Unternehmen mit Schulabgängern vor Ort in persönlichen Kontakt zu bringen. Außerdem können noch freie Lehrstellen für das kommende Ausbildungsjahr vermittelt werden.

Die vorgestellten Ausbildungsberufe reichen am 30. Januar vom Altenpfleger über Mechatroniker bis hin zu Europakorrespondent. Von 9 bis 13 Uhr wird an dem Tag die Turnhalle der Schule zur Ausbildungsbörse.

Von Julia Tonne

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