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Berufsschüler wirft sich vor die S-Bahn

Berufsschüler wirft sich vor die S-Bahn

Ein 18-jähriger Berufsschüler aus Regis-Breitingen hat sich gestern Morgen auf dem Bahnhof in Regis das Leben genommen. Laut Polizeiinformationen sprang der angehende Krankenpflegehelfer um 6.11 Uhr vor die fahrende S-Bahn der Linie S 5 Leipzig/Halle Flughafen-Altenburg-Zwickau und ist dabei tödlich verletzt worden.

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Vor diese S-Bahn warf sich gestern Morgen ein 18-jähriger Berufsschüler im Bahnhofsbereich Regis-Breitingen.

Quelle: Thomas Kube

Regis-Breitingen. Über die Hintergründe und Motive seiner Tat wurde nichts bekannt. Mitschüler im Beruflichen Schulzentrum Böhlen sowie Freunde und Bekannte in Regis-Breitingen reagierten in sozialen Netzwerken bestürzt über den Tod des 18-Jährigen. Jemand deutete sogar an, er sei gemobbt worden.

Wie jeden Morgen war auch gestern die S-Bahn vom Hallenser Hauptbahnhof nach Zwickau unterwegs. Am Bahnhof in Regis passierte dann das Schreckliche. Wegen des Unfalls blieb der Streckenabschnitt Altenburg-Neukieritzsch von 6.11 bis 9.28 Uhr gesperrt, informiert Deutsche-Bahn-Sprecherin Erika Poschke-Frost auf Anfrage unserer Zeitung. Betroffen davon waren die Linien S 5 Leipzig/Halle Flughafen-Altenburg-Zwickau und S 5x Halle-Zwickau. In der S-Bahn befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks 17 Passagiere, hieß es vor Ort, davon überwiegend Berufspendler und Schüler, die ihre Reise mit einem Schienenersatzbus ab 8.30 Uhr weiterführen konnten. Verletzt - möglicherweise durch Gefahrenbremsung - wurde von den Bahnreisenden niemand, heißt es weiter. Ein Großaufgebot an regionaler und Bundespolizei sicherte die Unglücksstelle am Bahnhof Regis weiträumig ab, zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz. Der Lokführer, der trotz Vollbremsung die Katastrophe nicht verhindern konnte, wurde entsprechend der Dienstvorschriften der Deutschen Bahn abgelöst und vom Dienst freigestellt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.06.2014
Kathrin Haase

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