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Beschwerden über Gerüche

Beschwerden über Gerüche

Undefinierbare Gerüche habe er in Gaulis festgestellt, monierte Stadtrat Jörg Wiltschko (CDU) in der jüngsten Ausschusssitzung des Stadtrats. Konkret ging es ihm um den 9./10. Oktober, an dem es extrem gewesen sei.

Böhlen. Er sei kein Chemiker, aber es habe vom Werk gestunken. Auch Wolfgang Kramer (SPD) bestätigte Gerüche. Lothar Kapitza, Chef der Bürgerkontaktgruppe des Industriestandorts Böhlen-Lippendorf (BKG), kennt solche Beschwerden. Seit mehr als 15 Jahren kümmert er sich als Sprecher der BKG um das Miteinander von Industrie und den Menschen, die in unmittelbarer Nachbarschaft leben. Ein Miteinander, das nicht immer einfach ist. Und so wird bei den regelmäßigen Treffen, an denen auch die Geschäftsführer der großen Werke am Standort teilnehmen, gesagt, was gesagt werden muss. Von beiden Seiten. Indes: Bei Belästigung und Lärm müsse sofort angerufen werden. „Im Nachhinein hat es keinen Zweck", sagte Kapitza gestern auf Anfrage. Beschwerden sind bei ihm (Telefon 034206/5 24 12) oder direkt in der Leitstelle der Dow Olefinverbund GmbH richtig. Dass die Arbeit der Kontaktgruppe auch von der Industrie ernst genommen wird, zeigte sich gerade wieder bei einem weiteren Problem, dem Lärm. Bei einem Treffen für Dow-Mitarbeiter und ehemalige Chemiewerker am 13. Oktober war auch die Bürgerkontaktgruppe eingeladen worden. Dort blieb es nicht nur bei vielen Gesprächen und Informationen. Kapitza bekam das von ihm beantragte Lärmmessgerät zur Verfügung gestellt, um bei diesem Problem künftig besser kommunizieren zu können. Anlass war, dass die vorhandenen Messstationen auf dem Gelände ungünstig positioniert seien. Dass es manchmal zu laut sei, sei unbestritten. Konkrete Daten sollen Klarheit bringen und bei Bedarf mit den Betroffenen diskutiert werden. „Es ist wichtig, dass wir nachts schlafen können", sagt Kapitza. Zulässig sind für die Nachtstunden 45 Dezibel, ob der Wert überschritten wird, werde sich zeigen. Momentan sei das Gerät noch in der Erprobungsphase. Bedarf scheint es durchaus zu geben. Der Lärm habe zugenommen, schilderte auch Bürgermeisterin Maria Gangloff in der fraglichen Beratung ihren Eindruck aus der letzten Zeit.

Saskia Grätz

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