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Borna Besichtigung in Bornaer Dreifelderhalle
Region Borna Besichtigung in Bornaer Dreifelderhalle
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20:26 03.07.2011
Architekt Thomas Näther (M.) erklärt interessierten Besuchern zum Tag der offenen Baustelle den Fortgang der Arbeiten in der Dreifelderhalle. Quelle: Jenny Hoffmann
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Borna

Auch am Sonnabendvormittag beim Tag der offenen Baustelle waren diese Punkte wieder im Gespräch. Der Bauleiter des Objektes Thomas Seifert weiß aus Erfahrung, dass die Bornaer, neben der genauen Ausgestaltung der Hallenräume, am meisten die Dauer des Bauvorhabens interessiert. „Wann werdet ihr fertig?", werde er immer wieder gefragt, so Seifert.

Nach Schätzungen von Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) werde die Multifunktionshalle gegen Ende des Jahres fertig sein. Sie stellte bei ihrer Begrüßung zum Tag der offenen Baustelle im zukünftigen Gymnastikraum zunächst die positiven Entwicklungen des Baus und dessen Bedeutung für Borna heraus. „Hier wird es beste sportliche Bedingungen für das Gymnasium und die Schule Nord geben, aber auch für die Vereine", so Luedtke. Dieses Projekt bedeute den Abschluss des Sportbereiches in Borna-Nord und werte den Stadtteil noch weiter auf. Die Rathauschefin sprach ebenso die Seiten der Baumaßnahme an, die viele Bornaer verärgert hatte. „Wir hatten einen großen Mehrbedarf an finanziellen Mitteln und leider auch an Zeit." Ursprünglich sollten knapp fünf Millionen Euro für den Neubau aufgewendet werden, eine weitere Million kam nun an Mehrkosten hinzu. Verzögerungen entstanden durch Baumängel und Schäden, die dem anfänglichen Planungsbüro geschuldet waren. Noch immer befindet sich die Stadtverwaltung deswegen im Rechtstreit.„Trotz der Probleme mit der Baustelle ist es gut angelegtes Geld", versicherte die Oberbürgermeisterin den Besuchern und übergab das Wort an Thomas Näther, dessen Markranstädter Architekturbüro seit Ende letzten Jahres für die Halle zuständig ist.Der Architekt erklärte den Interessierten den Aufbau der neuen Glück-Auf-Sporthalle und ging anschließend bei einem Rundgang auf die baulichen Details ein. Seit 30 Jahren beschäftige sich seine Firma mit Sportanlagen, so Näther. Bürgermeister Frank Stengel erklärte, dass aus diesem Grund auch die Wahl bei der Suche nach einem neuen Baubüro auf ihn gefallen sei. „Die Details, die er hat einfließen lassen, bringen die Halle erst richtig auf Zukunftskurs", so Stengel über den Architekten. „Die Halle wird nach neuesten technischen Vorschriften errichtet", erklärte Näther. Ausgerüstet werde sie nicht nur mit einer Holzprallwand zum Unfallschutz der Sportler, sondern zum Beispiel auch mit behindertengerechten Duschen und Rollstuhlplätzen auf der Tribüne.Durch die Teilung des großen Raumes in drei Felder, wird es möglich sein, gleichzeitig drei Schulklassen zu unterrichten. Zusätzliche Kapazitäten bieten ein Gymnastik- und ein Kraftraum. Eine Tribüne, die 400 Sitzplätze fasst, ermöglicht in Zukunft nicht nur Schul- und Vereinssport, sondern auch größere sportliche Veranstaltungen. „Mit der Halle wird Borna Sport in hohem Niveau entwickeln können", ist sich Thomas Näther sicher.

Jenny Hoffmann

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