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Borna Besuch aus dem Reich der Mitte
Region Borna Besuch aus dem Reich der Mitte
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14:40 19.05.2015

Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke), auf deren Initiative der Kontakt zustande kam, warnt aber vor Euphorie.

Im November hatte der Stadtrat einer Ermächtigung der Oberbürgermeisterin zugestimmt, mit der Stadt Dujiangyan in China eine Städtepartnerschaft zu vereinbaren. Außerdem wurde beschlossen, dass Borna dem Deutsch-Chinesischen Zentrum in Leipzig beitritt - für einen jährlichen Obolus von 250 Euro. Über das Deutsch-Chinesische Zentrum hatten die Bornaer Kanuten auch ein ausgemustertes chinesisches Drachenboot bekommen, das jahrelang reparaturbedürftig im Vergnügungspark Belantis stand. Im vorigen Jahr war eine Delegation aus Borna nach Hangzhou gereist, genauer gesagt in die so genannte Oberstadt der Sieben-Millionen-Einwohner-Metropole. In der Oberstadt leben etwa 360 000 Menschen leben. Von dort kam jetzt der Geschäftsmann, der auf dem Immobiliensektor aktiv ist. Ein Mann, der mit Millionenbeträgen operiert.

So besuchte der Gast aus dem Reich der Mitte das Bornaer Krankenhaus. Er sei davon beeindruckt gewesen, dass es in Deutschland üblich sei, dass beim Bau einer Klinik die medizinische Fachleuten den Architekten Vorgaben machten. In China, so Luedtke, sei das anders. Denkbar sei, dass es zu einer Zusammenarbeit mit Vertretern der chinesischen Stadt im Kulturbereich komme, sagte die Rathauschefin. Sie könne sich das Gastspiel eines Theaters in Borna vorstellen. Auch der Austausch zwischen Bildungseinrichtungen sei eine Option. Konkrete Projekte seien aber derzeit nicht absehbar. Der Geschäftsmann hatte sich die Stadt zeigen lassen.

Oberbürgermeisterin Luedtke, die durch Kontakte mit dem Deutsch-Chinesischen Zentrum in Leipzig die Verbindungen zu den beiden chinesischen Kommunen anbahnte, warnt aber vor zu großen Erwartungen. "Ich sehe für uns keine Riesengewinn." Dennoch plane sie zu Pfingsten einen Besuch in Hangzhou. Luedtke betont: "Ich fahre aber auf eigene Kosten dorthin."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.02.2014
Nikos Natsidis

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