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Borna Besucher gehen in Borna auf Tuchfühlung mit Elefant Moja
Region Borna Besucher gehen in Borna auf Tuchfühlung mit Elefant Moja
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05:01 30.03.2018
Füttern ausdrücklich erlaubt: Hardy Weisheit mit Moja auf dem Bornaer Marktplatz. Quelle: Julia Tonne
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Borna

Moja wusste sich zu benehmen. Die Elefantendame aus dem Circus Afrika kam am Donnerstag nicht auf die Idee, bei den Händlern auf dem Bornaer Markt um Obst zu bitten. Vielmehr ließ sie sich ausführlich von den Kindern mit Mohrrüben, Äpfeln, Bananen und Brot füttern.

Seit Donnerstag gastiert der Zirkus auf dem Hartplatz, Anlass für Hardy Weisheit, Chef des Zirkus’, mit Moja eine Besucherrunde durch die große Kreisstadt zu drehen. Sehr zur Freude der Marktbesucher und der Kinder, die aus sämtlichen Einrichtungen gekommen waren, um auf Tuchfühlung mit dem Rüsseltier zu gehen.

Kritik von der Tierrechtsorganisation

Allerdings gab es auch Kritik – sowohl an dem Marktbesuch an sich als auch an der Tatsache, dass Wildtiere im Zirkus gehalten werden. In einem Schreiben hatte die Tierrechtsorganisation Peta an Bornas Bürgermeister Karsten Richter appelliert, Vermietungen von kommunalen Flächen an Zirkusbetriebe mit Wildtieren künftig zu untersagen.

„Circus Afrika ist einer der rücksichtslosesten Zirkusbetriebe des Landes und bereits dutzendfach negativ aufgefallen. Immer wieder setzt sich der Zirkus über behördliche Vorgaben und das Tierschutzgesetz hinweg“, begründet Yvonne Würz, Fachreferentin für Tiere in der Unterhaltungsbranche bei Peta.

Position der Stadt soll besprochen werden

Richter selbst ist bei dem Thema zwiegespalten. Natürlich seien Elefanten für die Zuschauer spektakulär, aber für die Tiere seien die Aufführungen und Haltungsbedingungen zugleich Stress. „Wir werden in absehbarer Zeit sicher auch mit der Verwaltung und dem Stadtrat sprechen, wie wir zukünftig mit Zirkussen verfahren, die Wildtiere mitbringen“, sagte er.

Zwei Zirkusvorstellungen sind am Sonnabend um 15 und 18 Uhr zu sehen.

Von Julia Tonne

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