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Besucherandrang bei den „Kleinsteins“

Tag der offenen Tür in Bornaer Kita Besucherandrang bei den „Kleinsteins“

Zum Tag der offenen Tür der Kinderkrippe, „Die Kleinsteins“ in Borna Nord, wurde die Leiterin der Einrichtung, Carolin Reimann, vom Besucherandrang überrascht. „Ich habe zwar mit Besuchern gerechnet, doch dass diese gleich am Anfang so zahlreich erschienen sind, verwunderte mich schon.“ Um so größer war die Freude am regen Interesse an der Einrichtung.

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Reges Besucherinteresse: Die Erwachsenen schauen sich um, die Kleinsten gehen auf Entdeckung.

Quelle: Foto: René Beuckert

Borna. Zum Tag der offenen Tür der Kinderkrippe „Die Kleinsteins“ in Borna Nord wurde Leiterin Carolin Reimann vom Besucherandrang überrascht. Um so größer war die Freude am regen Interesse an der Einrichtung, welche vor allem durch ihr sogenanntes offenes Konzept von sich reden macht.

Der Zustrom schien auch eine Stunde nach der Eröffnung nicht abreißen zu wollen. So kamen sowohl Eltern mit ihren Kleinstkindern als auch Senioren, die sich ein Bild von der Kindereinrichtung machen wollten. Eine von ihnen ist Christine Frauendorf, die in unmittelbarer Nachbarschaft wohnt. „Ich habe den Bau mitverfolgt und bin neugierig geworden, was daraus entstanden ist“, sagt die Seniorin. Sie habe ein besonderes Interesse an der Einrichtung, da sie über 50 Jahre als Krippenerzieherin gearbeitet hat. „Damals, in den 50er-Jahren, war die Kinderkrippe nicht so modern gestaltet. Fenster, die bis zum Fußboden reichten, gab es ebenso wenig, wie die großen hellen farblich gestalteten Räume.

„Es war damals eine andere Zeit“. Dennoch waren die Kinder gut behütet und sind gesund aufgewachsen, meinte sie. Mit der neuen offenen Arbeit ist sie noch nicht vertraut und darum gespannt, wie sich das entwickeln wird.

Beim Rundgang durch die Kindereinrichtung ging die Leiterin auch auf das offene Konzept ein. „Viele Eltern hatten die Befürchtung, dass ihre Kinder einem unstetigen Verhältnis ausgesetzt wären, was nicht so ist“, betont Carolin Reimann. Die neue Arbeit beruhe darauf, den Interessen und Neigungen der Kleinkinder besser Rechnung zu tragen. Praktische Erfahrungen zur Umsetzung des Konzepts holten sich die Mitarbeiter von der Einrichtung in Penig, wo seit nahezu zwei Jahren erfolgreich damit gearbeitet wird.

Ines Ambos ist gern zum Tag der offene Tür nach Borna gekommen. Sie gehört der Peniger Kinderkrippe, „Die Weltentdecker“ an und hat mit ihren Kolleginnen die Bornaer unterstützt. „Etliches ist hier schon umgesetzt worden, wie beispielsweise die Funktionsräume“, stellte Ines Ambos fest. Gern haben sie ihr Wissen und ihre eigenen praktischen Erfahrungen weiter vermittelt. „Die großzügige Gestaltung der Kindereinrichtung, wo der Bewegungsdrang der Kinder gestillt werden kann, wurde hier umgesetzt“, freut sich Ines Ambos. Zudem ist der Aufbau einer Bindung zwischen Erzieher und Kind wichtig, meinte sie.

Die meisten Eltern nutzten den Tag der offenen Tür, um sich selber ein Bild von der Kindereinrichtung der Volkssolidarität zu machen, wo die offene Arbeit mit den Kindern im Vordergrund steht. Claudia Deich, eine der Besucherinnen, deren Kind bereits seit einigen Tagen zur Eingewöhnung die Kinderkrippe aufsucht meint: „Ich bin von dem offenen Konzept angetan und kann nur Gutes berichten. Mein Kind Sophia hat sich schnell eingewöhnt.“

Jacqueline Helm hat sich gerade wegen der offenen Arbeit für die Kinderkrippe entschieden. „Dieses Konzept, was den Neigungen der Kinder entgegenkommt, hat auch Regelungen, wie beispielsweise feste Essenszeiten. Beides zusammen bildet eine gute Grundlage zur Entwicklung meines Kindes“, sagt sie voller Überzeugung.

Von René Beuckert

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