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Beton für die Autobahn

Beton für die Autobahn

Seit Montag, 9 Uhr, wird auf der künftigen Autobahn 72 zwischen Geithain und Frohburg die Fahrbahn betoniert. Bis gestern Nachmittag war der Belag auf rund anderthalb Kilometern der Richtungsfahrbahn Chemnitz aufgebracht.

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Beton für die Autobahn

Geithain/Roda. Geplant ist, bis Ende Oktober etwa 75 Prozent der rund 15 Kilometer langen Strecke zwischen Frohburg und dem Bauende bei Rathendorf auf beiden Seiten fertig zu haben. An der künftigen Anschlussstelle Geithain herrscht Hochbetrieb. Hier steht eine mobile Betonmischanlage, in der gleichzeitig zwei Sorten Beton für die Fahrbahn hergestellt werden. Daneben lagert Sand verschiedener Körnungsgrößen, im Abstand weniger Minuten bringen LKWs Nachschub. Sechs Silo-Laster pro Stunde liefern außerdem Zement an. Acht weitere Kipper fahren im Minutentakt zwischen der Mischanlage und dem Fahrbahnfertiger hin und her, der sich langsam aber stetig in Richtung Norden bewegt. Der Richtwert, erklärt Oberbauleiter Hartmut Kitz, sind 1100 Meter an einem Tag. Womit 24 Stunden gemeint sind, denn die Arbeiten an der Fahrbahn laufen vom Montagmorgen bis zum Sonnabendmorgen ununterbrochen. Jede Schicht dauert zwölf Stunden und geht von sieben bis sieben Uhr. Nachts wird die Baustelle mit mobilen und an den Geräten montierten Scheinwerfern beleuchtet. Der Fertiger bringt den 30 Zentimeter dicken Betonbelag zweischichtig, aber in einem Zug auf. Etwa ein Dutzend Männer arbeiten auf dem Gerät, das die gesamte Breite einer Richtungsfahrbahn auf einmal herstellt. Es nimmt vorn den Beton auf und hinterlässt hinter sich eine glatte Betonplatte mit stabilen seitlichen Kanten. Ein paar Hundert Meter dahinter folgt ein Traktor mit einer Besenrolle, der die Oberfläche abkehrt, dahinter sprüht ein Fahrzeug ein Mittel auf, das die Verdunstung hemmt, damit der Beton nicht zu schnell trocknet. Wieder ein paar hundert Meter weiter folgt ein dreiköpfiges Team, das die längs und quer liegenden Fugen anschneidet. An denen reißt der Beton später, wodurch die typische Plattenstruktur entsteht. Die Bauleute hoffen jetzt auf einen schönen Oktober. Nur wenn es in Strömen regnet oder die Temperaturen anhaltend frostig sind, erklärt Bauleiter Stefan Swatek, müsste das Betonieren eingestellt werden.

André Neumann

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