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Borna Betten für Storchenpaare aufgeschüttelt
Region Borna Betten für Storchenpaare aufgeschüttelt
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14:36 02.03.2011
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. Deshalb kümmern sich schon jetzt die im Naturschutzbund, Regionalgruppe Südraum, organisierten Helfer um Storchenbetreuer Andreas Fischer um den Zustand der bestehenden Horste.

Während die Nester in Groitzsch und auf dem alten Schornstein der Pegauer Ziegelei Erbs weitestgehend in Ordnung sind, musste nach dem Frühjahrsputz im letzten Jahr an der Brutstätte auf der ehemaligen Abdeckerei der Elsterstadt noch einmal Hand angelegt werden. In 17 Metern Höhe wuchsen mehrere Sträucher Melde aus dem Nest heraus. „Die krautartige Pflanze würde die Störche beim Anflug stören. Da wir eh schon wenige Paare in unserer Region haben, wollen wir die Horste für die Vögel so attraktiv wie möglich machen", erklärte Andreas Fischer.

Zwar hatten sich im Vorjahr für kurze Zeit zwei Störche auf der Esse niedergelassen – der letzte Jungtiererfolg geht hier allerdings bis ins Jahr 2003 zurück. Für ihre Reinigungsaktion am Sonntagvormittag bekamen die Naturschützer erneut tatkräftige Unterstützung durch die Kameraden der Groitzscher Feuerwehr, die mit ihrer Drehleiter anrückten. „Ohne diese Hilfe sind solche Arbeiten in dieser Höhe unmöglich durchführbar. Deshalb ein ganz besonderes Dankeschön an die Feuerwehr", sagte Bernd Espig von der Fachgruppe. Seine Mitstreiter geben sich diesmal wieder optimistisch, dass ein Großteil der sechs Horste im Altkreis besetzt wird.

Bedingt durch das schlechte Wetter während der Brut wuchsen im Vorjahr nur drei Jungstörche in Thräna heran (LVZ berichtete). Staunässe und kühle Temperaturen ließen die restliche Brut gar nicht erst schlüpfen oder nach wenigen Wochen verenden. „Das war mit Abstand das schlechteste Ergebnis der zurückliegenden zwei Jahrzehnte. Im Schnitt können wir sonst mit etwa zehn Jungtieren rechnen", so Fischer. Auch über die erste Sichtung in diesem Jahr konnte der ehrenamtliche Storchenbetreuer bereits berichten. Am 24. Februar machte ein Rotschnabel Rast auf einer Laterne des Parkplatzes vom Pegauer Rewe-Markt.

Olaf Becher

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