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Borna „Beziehungskarussell“ in Borna: Fernsehprominenz live auf der Bühne
Region Borna „Beziehungskarussell“ in Borna: Fernsehprominenz live auf der Bühne
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16:56 20.02.2017
Fernsehlegenden live im Bornaer Stadtkulturhaus, hier Uta Schorn und Klaus Gehrke. Quelle: René Beuckert
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Borna

Im Stadtkulturhaus Borna war am Sonntagnachmittag die Veranstaltung mit bekannten Schauspielgrößen, die viele noch aus DDR Tagen kennen, nahezu ausverkauft. Zumindest die ältere Generation ist mit Uta Schorn, Heidi Weigelt, Klaus Gehrke und Hartmut Schreier groß geworden. Noch gerne erinnern sie sich an den „Wunschbriefkasten“, aber auch an „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“, „Polizeiruf 110“ oder „Soko 5113“, um nur einige zu nennen. Nun konnten die Besucher diese vier Fernsehlieblinge im Stück „Beziehungskarussell“ in Regie von Hartmut Ostrowsky live auf der Bühne in Borna erleben.

Vor karger Kulisse, mit stetem Wechsel in ein anders Bühnenbild, spielten sie eine amüsante Geschichte, in welcher es eben um ein Beziehungskarussell ging. Mit Hilfe weniger Requisiten zeigten die Akteure, dass sie ihr Schauspielhandwerk nicht verlernt haben. Beim Spiel auf der Bühne konnten die Zuschauer die meist vom Fernsehen her bekannten Gesichter in ihren Darbietungen noch intensiver erleben.

Klaus Gehrke, vom Polizeiruf 110 noch bekannt, erklärte: „Der Kontakt zum Publikum gehört bei Liveauftritten mit dazu. Etliche wünschen sich nicht nur Autogramme, sondern möchten sich gern noch unterhalten oder mit uns gemeinsam auf einem Foto verewigen. Es ist unser Publikum, das uns viele Jahre hinweg begleitet hat und da gehört es einfach mit dazu, am Rande einer Veranstaltung für sie da zu sein.“ Gehrke hat bisher in 150 Film- und Fernsehspielen mitgewirkt. „So ein Stück an nur einem Standort aufzuführen, ist sicher ein schönes Ereignis, doch dann bekommen viele Leute aus den einzelnen Landesteilen dies nicht zu sehen und deshalb gehen wir mit dieser Aufführung zum Publikum“, erklärte er.

Uta Schorn erinnert sich neben ihren vielen anderen Fernsehauftritten gern an den Wunschbriefkasten zurück. Aber auch Sendungen aus der jüngsten Vergangenheit, wie: „In aller Freundschaft“, haben ihr Publikum gefunden. „Es sind nicht nur die Älteren die uns kennen, auch die jüngere Generation ist mit der Fernsehsendung Wunschbriefkasten groß geworden.“ Im zurückliegenden Jahr war Uta Schorn als Moderatorin unterwegs, und wenn sie nicht, wie jetzt mit dem Stück „Beziehungskarussell“ durch die Lande zieht, ist sie im Kriminaltheater in Berlin anzutreffen. „Das Tourneetheater mit dem wir nun durchs Land ziehen, ist eine Herausforderung, die wir gern angenommen haben, zumal das Stück uns allen gefällt“, so die Schauspielerin. Immerhin sei das Quartett damit 14 000 Kilometer unterwegs. „Durch das Tourneetheater ist es den Leuten eher möglich, bekannte Schauspieler live zu erleben“, hebt Uta Schorn hervor.

Hannelore Stötzner und ihre Tochter Nicole Hagemann nutzten diese Chance, sie hatten es sich an einem Tisch in der vorderen Reihe bequem gemacht. „Ich möchte ein Stück DDR Schauspielkunst erleben“, sagte Hannelore Stötzner. Gern erinnert sie sich an den Wunschbriefkasten mit Uta Schorn, der sie und ihre Tochter viele Jahre begleitet hat. „Es sind schöne Erinnerungen, die ich mit den Schauspielern verbinde und möchte diese heute noch einmal aufleben lassen“, betonte sie.

Die Reihe „In aller Freundschaft“ hat Besucher Dieter Brückner gern gesehen. „Heidi Weigelt und Uta Schorn habe ich im Fernsehen viele Jahre mit verfolgt und möchte nun die Schauspieler in Person auf der Bühne erleben“, erzählte er.

Von René Beuckert

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