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Borna Böhlen: Zwei Premieren beim Neujahrskonzert
Region Borna Böhlen: Zwei Premieren beim Neujahrskonzert
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14:51 19.05.2015
Bürgermeisterin Maria Gangloff dankte Bürgern und Vereinen, Einrichtungen und dem Leipziger Symphonieorchester für das Engagement, verbunden mit den besten Wünschen für 2014. Quelle: Jens Paul Taubert

Die Gastgeberin, Böhlens Bürgermeisterin Maria Gangloff (Die Linke), nutzte den feierlichen Rahmen im Großen Saal, um ein paar Projekte anzukündigen, allen Bürgern und Gästen aus Wirtschaft und Politik beste Wünsche für 2014 mit auf den Weg zu geben und die Ehrenamtszertifikate der Stadt an fünf verdiente Bürger zu verleihen.

In ihrer Ansprache blickte die Stadtchefin auf die kommenden Aufgaben. Im Februar werde der zweite Bauabschnitt in der Oberschule fertig sein. Im Gebäude wurden 530 000 Euro (mit 40-prozentiger Efre-Förderung) verbaut, "um Bedingungen zu schaffen, dass Lehrer und Schüler gern kommen". Auch die Investition in die Turnhalle von 250 000 Euro werde zukunftsweisend sein, so Gangloff. Ein weiteres großes Projekt ist die Kindertagesstätte "Böhlener Knirpse". Die Sanierung der größten Kindereinrichtung des Landkreises befindet sich im siebenten Bauabschnitt - "eine riesige Herausforderung für die Leiterin und die Baubetriebe", damit die Jüngsten reibungslos betreut werden können.

"Wir arbeiten auch weiter am Kulturhaus", versicherte Gangloff. Rund sechs Millionen Euro - Gelder aus dem Stadtumbau Ost, von Bund, Land und Stadt wurden verbaut, die LMBV steuerte 1,5 Millionen bei. Jetzt werde die Trockenlegung des Kellers abgeschlossen, um ihn weiter als Proben- und Lagerräume nutzen zu können. Weitere 500 000 Euro fließen in einen noch unsanierten Teil der Fassade, die Grundleitersanierung, die Aufgänge und die Aufstellfläche für die Feuerwehr, verkündete Gangloff die ausnahmslos frohen Botschaften. "Wenn jeder noch sein Knallzeug am 1. Januar aufräumen würde, wären wir ganz glücklich."

Sie nutzte die Gunst der Stunde, um Dankeschön zu sagen: Beispielsweise den Frauen aus Grundschule und Hort, deren Arbeit für viele selbstverständlich sei. Den Ehrenamtlichen, die sich in vielen Bereichen der Gesellschaft einbringen. Sie würdigte das Gewerbe als Rückgrat der Stadt und natürlich das Orchester. "Wir freuen uns immer, immer wieder auf Ihre Auftritte", wandte sich Gangloff an die Musiker.

Letztere spielten unter Leitung ihres Chefdirigenten Frank-Michael Erben bekannte Melodien von Ziehrer, Strauß und Lehár. Die Ungarin Katalin Vámosi - Preisträgerin des Internationalen Erkel-Gesangswettbewerbs - gastierte am Wochenende erstmals in Deutschland und eröffnete dem Publikum einen beeindruckenden Einblick ihrer Sopranstimme. "Sie ist auf dem besten Wege, das deutsche Publikum für sich zu gewinnen", kündigte der Leipziger Moderator Rainer Mlynarczyk an, der vergnüglich durch das Programm führte, das mit viel Beifall, stehenden Ovationen und Bravo-Rufen aufgenommen wurde. Ein bestens gelaunter Chefdirigent holte sich fürs Dirigat des Radetzkymarsches - traditionell die Zugabe beim Neujahrskonzert - Maria Gangloff auf die Bühne. Eine spontane Einlage Erbens, die demonstrierte, dass Bürgermeister so ziemlich alles dirigieren (müssen). Schöner Ausklang eines schönen Vormittags.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.01.2014
Saskia Grätz

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