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Böhlener Grundschüler nehmen Werbespot auf: für Seifenblasen-Rollschuhe

Medienkompetenz Böhlener Grundschüler nehmen Werbespot auf: für Seifenblasen-Rollschuhe

Werbung für Werbung: In der Grundschule Böhlen haben die Pfiffikusse in den vergangenen Tagen einen Radiospot aufgenommen – um damit Werbung für Seifenblasen angetriebene Rollschuhe zu machen. Die Lehrer wollen damit die Medienkompetenz der Schüler stärken.

Der Schnitt und der Ton müssen passen: Medienpädagoge Peter Bauer erklärt den Böhlener Pfiffikussen, worauf es bei einem Werbespot ankommt.

Quelle: Andreas Döring

Böhlen. Der Name der Böhlener Pfiffikusse ist wahrlich nicht aus der Luft gegriffen. In den vergangenen Tagen haben die Viertklässler der Grundschule Rollschuhe entwickelt, die mit Hilfe von Seifenblasen angetrieben werden. Und um die an den Mann, beziehungsweise das Kind zu bringen, ist Werbung nötig. Die dann über verschiedene Radiosender laufen soll.

Natürlich gibt es die innovativen Rollschuhe nicht wirklich, aber den Werbespot dazu. Da in der vierten Klasse das Thema Werbung im Lehrplan steht, war Medienpädagoge Peter Bauer von den Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanälen (SAEK) dieser Tage in Böhlen zu Gast, um mit den Schülern einen Spot aufzunehmen. Doch vor der Praxis stand die Theorie. „Zunächst einmal ging es darum zu erklären, was Werbung ist, wozu sie dient und welche Auswirkungen sie auf Hörer, Leser oder Zuschauer hat“, sagt der Medienpädagoge. Anschließend sollten sich die Kinder selbst ein Produkt einfallen lassen. Und da waren die Pfiffikusse durchaus kreativ. Neben den Rollschuhen standen auch magnetische Schuhe zur Debatte, mit denen unter anderem Wände erklommen werden könnten.

Fehlte letztlich nur noch ein Name und ein Preis, bevor es an die Tonaufnahmen ging. Sowohl für die Lehrer um Schulleiterin Ingrid Tietze als auch das SAEK stand im Vordergrund, bei den Kindern erste Ansätze von Medienkompetenz zu entwickeln. „Kinder sollten lernen, woran sie Werbung erkennen und was eigentlich Sinn und Zweck dieser ist“, macht Bauer deutlich. Nur so würden sie später nicht in die Fallen tappen und zum Teil Dinge kaufen, die sie nicht bräuchten. „Werbung will vor allem eines: Auffallen“, betont er. Meist aber habe Werbung nicht viel mit dem gemein, was beworben werde – Beispiel: Bilder von Fertiggerichten.

Von Julia Tonne

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