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Böhlener und Großdeubener bald schneller am Zwenkauer See

Sanierer investiert Böhlener und Großdeubener bald schneller am Zwenkauer See

Böhlen und dessen Stadtteil Großdeuben sollen zukünftig eine bessere Verbindung zum Zwenkauer See erhalten. Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft plant, die historischen Ost-West-Wege wieder herzustellen. Rund 300 000 Euro kostet das Vorhaben den Sanierer.

Für die Großdeubener ist es ab nächstem Jahr ein Leichtes, zum Zwenkauer See zu kommen.

Quelle: André Kempner

Böhlen. In diesem Jahr noch müssen die Böhlener und Großdeubener lange Wege in Kauf nehmen, um zum Baden an den Zwenkauer See zu kommen. Bisher bleibt ihnen nichts anderes übrig, als einen Umweg über den Markkleeberger Stadtteil Gaschwitz zu fahren. Doch damit könnte spätestens im nächsten Jahr Schluss sein. Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) hat in ihrem Abschlussbetriebsplan verankert, dass in absehbarer Zeit zwei Wege von Großdeuben in die Neue Harth gebaut werden, die dort an bestehende Wege anbinden.

„Wir orientieren uns dabei an den historischen Ost-West-Verbindungen, die es schon einmal gab“, sagt Rolf Schlottmann, Abteilungsleiter des Bereichs Planung Westsachsen-Thüringen. Geplant seien zwei Wege mit einer Länge von je 500 bis 600 Metern, um diese dann an die vorhandenen Pfade anzuschließen. Doch auch wenn die Länge eher gering erscheint, so steht die LMBV vor einer Herausforderung.

Der Baugrund ist ehemaliges Kippengelände, weshalb der Untergrund zunächst einmal verdichtet werden muss. „Allerdings erfolgt die Verdichtung oberflächennah, denn allzu viel Last müssen die Verbindungen ja nicht aushalten“, erklärt Schlottmann. Zudem wolle die LMBV den Eingriff in die Landschaft so gering wie möglich halten. Unterschiede bei beiden gebe es bezüglich des tragfähigen Aufbaus. Ein Weg solle Schottermaterialien und eine sandgeschlemmte Schotterdecke bekommen, der andere eine Asphaltschicht.

Derzeit gibt es nach Aussage des Planers bereits Gespräche mit den Eigentümern der Flächen, über die die Wege verlaufen sollen. Zum einen sei das die Agrarproduktion Elsteraue, zum anderen der Sachsenforst. 2018 könne der Bau voraussichtlich beginnen. Pro Weg investiert die LMBV rund 150 000 Euro – inklusive eines erforderlichen Entwässerungsgrabens.

Für Böhlens Bürgermeister Dietmar Berndt (parteilos) bedeutet das Vorhaben einen großen Schritt in Richtung Komfort für die Bewohner und in Richtung Ausbau des Tourismus’. „Das ist schon eine deutliche Verkürzung der jetzigen Verbindungen“, macht der Rathauschef deutlich. Das mache vor allem den Ortsteil Großdeuben zukünftig noch attraktiver für Familien, die Grundstücke außerhalb der Großstädte suchen.

Von Julia Tonne

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