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Borna Böschungssanierung in Elstertrebnitz – Straße nach Eulau gesperrt
Region Borna Böschungssanierung in Elstertrebnitz – Straße nach Eulau gesperrt
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07:00 05.08.2017
Elstertrebnitz Quelle: Jens Paul Taubert
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Elstertrebnitz

Am Montag startet in der Gemeinde Elstertrebnitz das letzte Projekt zur Beseitigung von Schäden aus dem Hochwasser 2013. An der Straße zwischen den Ortsteilen Eulau und Elstertrebnitz wird die Böschung zum Elstermühlgraben saniert. Mit Kosten von knapp 300 000 Euro ist das die zweitteuerste Investition der Kommune in diesem Jahr nach dem Kanalbau in Crostewitz. Die Straße ist vorerst bis zum 29. September komplett gesperrt.

Ursprünglich waren die Kosten mal mit etwa der Hälfte angenommen worden. Es wurde aber mehrfach teurer, sagt Bürgermeister David Zühlke (CDU). Auch weil drumherum mehr organisiert werden musste, als erwartet. So ist Voraussetzung für die Arbeiten, dass der Elstermühlgraben kaum Wasser führt. „Das musste aufwendig auch mit Sachsen-Anhalt abgestimmt werden“, erklärt Zühlke. Der Graben wird für drei Wochen abgeschlagen, kündigt er an. Insgesamt wird das Hochwasser-Projekt zwar zu 100 Prozent vom Freistaat bezahlt. „Doch wir müssen es vorfinanzieren und wissen nicht genau, wann wir das Geld wiederbekommen.“

Die Firma TBS Baugesellschaft aus dem Naunhofer Ortsteil Fuchshain wird die Arbeiten auf etwa 100 Metern ausführen, dort, wo die Straße, noch auf Eulauer Flur, einen größeren Bogen nimmt und ohne Bebauung auf ihrer westlichen Seite ist; auf der anderen ist der Abhang. „Vorgesehen ist, dass der Bö­schungsfuß aufgenommen und die Steinschüttung als Untergrund erneuert werden“, erklärt Doris Käseberg vom Ingenieurbüro R & H Umwelt aus Groitzsch. Auf eine Lage Fließ kommen Erde und eine Erosionsschutzmatte sowie weiterer Boden, auf dem schließlich Rasen angesät wird. Dabei soll die Neigung korrigiert werden, so Käseberg. „Die Behörden haben es etwas flacher gefordert, aber nicht viel.“

Für fast zwei Monate ist damit die Straße gesperrt, teilt Ronny Wiesner von der Stadtverwaltung Pegau mit. Die Zufahrt nach Eulau (B-Dorf), zur Wohnbebauung, aber auch zur Firma Schrott-Wetzel, ist damit nur über Pegau möglich – auf der Straße Flur am Stadtbad und der Eulauer Straße. An ihren Kreuzungspunkt verlegt wird die Bushaltestelle aus der Eulauer Straße. Die Haltestelle im Ortsteil Eulau entfällt, es soll der Zustieg in Elstertrebnitz (A-Dorf) genutzt werden.

Bürgermeister Zühlke lobt zwar die Ausschilderung, die am Freitag schon stand. Dennoch hat er aufgrund der Sperrung ein wenig Bedenken. „Eben wegen des veränderten Busverkehrs. Und dann beginnt ja am Montag auch die Schule.“

Von Olaf Krenz

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