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Bootsverleih auf dem Stausee und ein neuralgischer Punkt

Bootsverleih auf dem Stausee und ein neuralgischer Punkt

Zu einer außergewöhnlichen Rad- und Kutschfahrt lud der Förderverein "Rötha-Gestern. Heute. Morgen" am Sonnabend ein. 16 Teilnehmer fuhren auf dem rund sechs Kilometer langen Kurs, der am Röthaer Stausee begann.

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Am Nordufer des Hainer Sees erörtert Vereinschef Walter Christian Steinbach (li.) mit Andreas Berkner, Leiter des Regionalen Planungsverbandes Leipzig-Westsachsen (2.v.li.), und Axel Bobbe von der Talsperrenverwaltung die touristische Bedeutung einer Unterquerung der Straße Rötha-Kahnsdorf und den Bau einer Schleuse für Wasserwanderer.

Quelle: René Beuckert

Rötha. Hier informierte Axel Bobbe von der Talsperrenverwaltung über die Geschichte des Stausees, dessen Entwicklung und Bedeutung, wenn er als touristisches Kleinod gefördert würde. "Anfang der 90er Jahre hat es auf dem Stausee schon einmal einen Bootsverleih gegeben", erinnert er sich. Solche Attraktionen wären auch heute ein Besuchermagnet. Die Talsperrenverwaltung wolle einer neuerlichen Entwicklung dieser Art nicht im Wege stehen. "Es ist schade, dass die Stadt ein solches Kleinod noch nicht erkannt hat", bedauert Axel Bobbe. Der Stausee wird ebenso als Angelgewässer genutzt.

Walter Christian Steinbach vom Förderverein sagt, es gebe genügend Entwicklungsmöglichkeiten in der Heimat, die sich aber nur in der Zusammenarbeit mit anderen Kommunen gestalten lassen. Dieser Teil von Rötha, der in das südliche Neuseenland hineinreicht, habe Potenziale. Deshalb sei es wichtig, über die künftige Bedeutung des Röthaer Stausees, mit dem Nordufer des Hainer Sees, nachzudenken, so Steinbach. Rad,-Wander- und Kutschwege sollten in das Gedankenkonzept ebenso einfließen wie Gastronomie entlang der Wege oder Bootsfahrten, betont er.

Am Fuße des Hainer Sees wartete bereits der Leiter der Regionalen Planungsstelle Leipzig-Westsachsen, Andreas Berkner auf die Rad- und Kutschfahrer. "Die Verbindungsstraße von Rötha nach Kahnsdorf ist ein neuralgischer Punkt für Wanderer und Radtouristen. Dieser könnte durch eine Unterquerung entschärft werden. Inwieweit dies durch eine zusätzliche Röhre neben der wasserführenden machbar ist, müsste geprüft werden. Auch eine Schleuse ist aus seiner Sicht machbar, welche den Röthaer Stausee und den Hainer See verbindet, doch die Kosten dafür würden über eine Million Euro betragen. Einen Standort und das Projekt dazu gebe es bereits. Walter Christian Steinbach fügte hinzu, dass Fördermöglichkeiten bis hin zur EU-Förderung für Projekte dieser Art möglich seien, die jedoch von den Kommunen auf den Weg gebracht werden müssten. "Trotz aller Schwierigkeiten lassen sich Förderungen mitunter so kombinieren, dass der Eigenanteil für die Kommunen bei etwa zehn Prozent liegen könnte", sagt Steinbach.

Nur über den Fortgang der Arbeiten für den Campingplatz am Nordufer des Hainer Sees blieb der Geschäftsführer des Blauwasser Seemanagement, Christian Conrad, Informationen unerwartet schuldig, indem er die Teilnehmer auf die Eröffnung im August vertröstete, wie er fernmündlich mitteilte. Zumindest sollen aber entlang des Lutherweges, der auch als Jakobsweg bezeichnet wird, Jakobsapfelbäume gepflanzt werden, so Steinbach vom Förderverein.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.06.2014
René Beuckert

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