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Borna: 1,2 Millionen Euro für Teich-Areal

Borna: 1,2 Millionen Euro für Teich-Areal

Etwa 30 Bewohner ließen sich am Mittwochabend nicht vom Regenwetter abschrecken und kamen zu einem Rundgang um den Breiten Teich. Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke), Bürgermeister Frank Stengel sowie Garten- und Landschaftsarchitekt Hans Gerd Kleymann stellten das vom Planerzirkel neu gestaltete Areal vor und ernteten durchgängig viel Lob.

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Auf einem der zwei neuen Stege: Landschaftsarchitekt Hans Gerd Kleymann erläutert die Veränderungen am Breiten Teich.

Quelle: Julia Tonne

Borna. In den vergangenen fünf Jahren wurden in drei Bauabschnitten rund 1,2 Millionen Euro in die Umgestaltung investiert. Etwa zwei Drittel der Kosten konnten über Efre-Mittel abgedeckt werden. Es entstanden zwei Steganlagen sowie am Westufer ein Bewegungs- und Spielplatz. Die Löscheranlagen verwandelten sich in einen Erholungsbereich, und am erneuerten Rundweg laden neue Bänke zum Verweilen ein.

"Fünf Jahre lang haben wir die Umbauten am Breiten Teich begleitet. Das Ergebnis ist ein wunderbares Erholungsgebiet geworden", erklärte Kleymann. Hans-Robert Scheibe, Sprecher der Stadt Borna, hatte im Vorfeld darauf hingewiesen, dass die Löscheranlagen völlig verwildert gewesen seien. "Der Rundweg war in einem erbärmlichen Zustand, die Stege wurden neu gemacht und das Schilf im Teich verschnitten."

Für Jutta Hagemann von der Nabu-Gruppe Borna ist die Neugestaltung rundum gelungen. "Es ist alles schön geworden. Die Absicht, hier ein Erholungsgebiet zu schaffen, ist klasse", sagte sie. Dennoch bleibt auch nach der Fertigstellung ein Wermutstropfen, denn nicht jeder geht pfleglich mit Bänken und Spielgeräten um. So ist das Rote Sofa am Ostufer beschmiert, der Uferschutz zerstört worden. "Die Stadt sollte hier mehr Einfluss nehmen, Politessen müssten häufiger vorbeikommen", machte Hagemann deutlich. Vor allem die Pflege der Löscheranlagen lasse zu wünschen übrig.

Kleymann erwiderte, dass sich sowohl der Planerzirkel als auch die Stadt viel Mühe geben würden, alles in Ordnung zu halten, Bäume seien bereits ersetzt worden. "Die Umgestaltung war schon ein massiver Eingriff in die Natur, zukünftig müssen wir sensibel mit dem Areal umgehen", forderte er. Aus Naturschutzgründen werde daher auch auf eine komplette Beleuchtung des Rundwegs verzichtet.

Kleymann war am Breiten Teich vor allem über die Artenvielfalt erstaunt. Die Fauna sei "wunderbar". Hagemann betonte, dass im Uferbereich des innerstädtischen Gewässers noch etwas mehr Schilf verschnitten werden könne. Luedtke und Kleymann versprachen einen gemeinsamen Termin mit der Nabu-Gruppe, der Stadt und dem Umweltamt.

Zukünftig sollen laut dem Landschaftsarchitekten noch Befestigungen an schon ausgetretenen Pfaden entstehen und weitere Bänke aufgestellt werden. Zudem könne er sich saisonal einen Bootsbetrieb auf dem Teich vorstellen. Doch das sei noch Zukunftsmusik, sagte Kleymann.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 30.05.2014
Julia Tonne

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